Eine Woche vor Oberliga-Start – „Erreichen der ersten beiden Plätze fast unmöglich“

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Der neue Cheftrainer der Eintracht: Daniel Paulus

TRIER. Eintracht Trier hat zum Abschluss der Sommervorbereitung den hartech-Cup gewonnen. Bei dem Turnier in Rehlingen setzten sich die Moselstädter im Endspiel gegen Gastgeber Sportfreunde Rehlingen mit 7:1 durch. Gleichzeitig war das Final-Duell mit dem Verbandsligisten auch die Generalprobe vor dem Start in die neue Oberliga-Saison am kommenden Wochenende bei der TuS Rot-Weiss Koblenz. Eintracht-Chefcoach Daniel Paulus zeigte sich nach dem letzten Härtetest zufrieden mit der Vorbereitung seiner Mannschaft.

Der SVE begann die Partie zunächst fahrig, bereits nach zwei Minuten brachte Sarhe Ciftci die Hausherren überraschend mit 1:0 in Front. Es sollte bis zur Mitte des ersten Durchgangs dauern, ehe Jan Brandscheid nach schöner Vorarbeit von Tim Garnier der Ausgleich für sein Team gelang. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Blau-Schwarz-Weißen dann Glück, als der Verbandsligist aus Rehlingen nur den Pfosten traf – so blieb es nach dem ersten Durchgang beim 1:1. „Das Gegentor ärgert mich schon wieder. Da waren wir zu schlafmützig und haben uns eine Kette an Fehlern erlaubt, die so nicht passieren dürfen. Nach etwas zwanzig Minuten haben wir dann deutlich besser ins Spiel gefunden und hätten auch durchaus in Führung gehen können“, bilanzierte Eintracht-Coach Paulus die Leistung seines Teams vor dem Seitenwechsel.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es Eintracht Trier dann besser, dem klaren Favoritenstatus gerecht zu werden. Athanasios Noutsos erzielte nach nur vier Minuten das 2:1 (49.), Felix Fischer schraubte das Ergebnis nur wenige Augenblicke später noch nach oben (52.). Erneut Saky Noutsos (64.), Doppelpacker Meliani Saim (81. und 85.), sowie Dominik Kinscher (87.) erzielten in der Folge die weiteren Treffer gegen konditionell sichtlich angeschlagene Sportfreunde. Mit dem 7:1 war SVE-Übungsleiter Daniel Paulus entsprechend zufrieden: „Die zweite Halbzeit war schon richtig gut. Natürlich muss man das einordnen – das war heute kein Oberliga-Spiel. Aber wir haben den Ball schön laufen lassen und uns die Tore gut herausgespielt. Es war ein guter letzter Test und wir konnten nochmal ein bisschen Selbstvertrauen tanken.“

Im Hinblick auf den Saisonstart sieht der Coach sein Team auf einem ordentlichen Niveau: „Wir sind für den Start am kommenden Wochenende gut gerüstet. In der letzten Woche wollen wir jetzt noch die Fitnessunterschiede in der Mannschaft beheben, wobei wir da auch schon ordentlich Fortschritte gemacht haben. Im taktischen Bereich haben wir uns im Vergleich zum Saisonstart deutlich gesteigert. Wenn wir den ein oder anderen Kaderplatz noch gut besetzt bekommen, bin ich zuversichtlich.“

Trotz allem Optimismus warnt Paulus aber auch vor einer zu hohen Erwartungshaltung: „Ich glaube die ersten beiden Plätze zu erreichen wird fast unmöglich sein, dafür sind Homburg und wohl auch Kaiserslautern zu stark. Wir haben also keine direkten Meisterschaftsambitionen. Was wir aber sehr wohl wollen, ist, unsere Mannschaft weiterzuentwickeln, eine verschworene Einheit zu werden und eine gute Rolle zu spielen. Wohin das dann genau führt, müssen wir abwarten.“ Eine Entscheidung ist im Trainerteam aber bereits gefallen – und zwar wer das Torhüter-Duell für sich entschieden hat. Wie Paulus bestätigt, hat Andrei Popescu derzeit knapp die Nase vorne: „Ich bin mit beiden Torhütern sehr sehr zufrieden. Johannes München hat sich in den sechs Wochen hier schon hervorragend weiterentwickelt und hat gerade im athletischen Bereich große Fortschritte gemacht. Aufgrund seiner Erfahrung und seiner ebenfalls starken Vorbereitung ist Andrei aber momentan knapp vorne und unsere erste Wahl.“

Für Eintracht Trier endet damit die Sommervorbereitung auf die neue Oberliga-Spielzeit. Am kommenden Wochenende wartet zum Auftakt die TuS Rot-Weiss Koblenz auf den SVE. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz im Koblenzer Oberwerth ist um 14:30 Uhr.

Statistik:

Tore: 0:1 Ciftci (2.), 1:1 Brandscheid (26.), 2:1 Noutsos (49.), 3:1 Fischer (52.), 4:1 Noutsos (64.), 5:1 Saim (81.), 6:1 Saim (85.), 7:1 Kinscher (87.)

Eintracht Trier: Popescu – Engeldinger (65. Jacob) , Maurer, Radojewski, Heinz (60. Sasso-Sant) – Mabouba (48. Diefenbach) – Brandscheid (65. Kahyaoglu), Fischer, Noutsos, Servatius (46. Kinscher) – Garnier (70. Saim)

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