Dreijährige Haftstrafe für tödliche Autoraserei

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Bildquelle: Friso Gentsch / dpa-Archiv

SAARLOUIS (dpa/lrs). Ein 23-jähriger Saarländer, der im August in eine Gruppe Jugendlicher gerast war und dabei eine 14-Jährige getötet und zwei Menschen verletzt hatte, muss wegen fahrlässiger Tötung, vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung für drei Jahre in Haft.

Das hat das Amtsgericht Saarlouis am heutigen Donnerstag entschieden. Das Gericht blieb damit nur leicht unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die drei Jahre und vier Monate gefordert hatte. Der Verteidiger hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert.

Richter Michael Wagner verwies in seiner Begründung auch auf «generalpräventive Erwägungen» und auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe. Dieser hatte am Morgen ein Urteil des Kölner Landgerichts gegen zwei Männer teilweise aufgehoben, weil die Haftstrafen zur Bewährung ausgesetzt waren. Bei einem Autorennen in Köln war eine 19 Jahre alte Radfahrerin tödlich verletzt worden.

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