Neuer Rekord für Porta hoch drei

Neuer Rekord für Porta hoch drei

"Fury in the Slaughterhouse"-Konzert vor der Porta Nigra

Bildquelle: ttm/Photogroove

TRIER. In seinem dritten Jahr hat das Open Air-Festival „Porta hoch drei“ alle bisheri-gen Zuschauerrekorde gebrochen. Deshalb sorgte nicht nur das Wetter für strahlende Gesichter: Gut 9000 Zuschauer an vier Tagen, eine durchweg friedliche Stimmung und begeisterte Reaktionen vor und auf der Bühne ließen keine Wünsche der Veranstalter offen. Nun feilen die Trier Tourismus und Marketing GmbH und Popp Concerts bereits am Programm für das nächste Jahr.

Rund zwei Wochen vor Beginn des Festivals am vergangenen Donnerstag gab es auch für das Zusatzkonzert von „Fury in the Slaughterhouse“ keine Tickets mehr. Somit waren erstmals in der Geschichte von „Porta hoch drei“ gleich zwei Konzerte frühzeitig ausverkauft. Auch die Punkrock-Band „Jennifer Rostock“, die bereits sehr gut in den Vorverkauf gestartet war, zog am Samstagabend noch einige spontane Gäste an die Porta. Beim PicknickKonzert mit dem Philharmonischen Orchester und dem Opernsensemble des Theaters Trier platzte der Porta Nigra-Vorplatz schließlich aus allen Nähten: Das Urlaubsfeeling mitten in der Stadt lockte.

Norbert Käthler, Geschäftsführer der Trier Tourismus und Marketing GmbH, die „Porta hoch drei“ gemeinsam mit Popp Concerts organisiert hatte, war an allen vier Tagen vor Ort und völlig überzeugt vom Ambiente im Herzen der Stadt. „Porta hoch drei 2017 hat gezeigt, dass die Porta Nigra als Kulisse fantastisch ist. Die Bands zeigten sich hinter den Kulissen und auf der Bühne begeistert über diese Atmosphäre. Die Inszenierung des kulturellen Erbes ist für Trier und seine Kommunikation der richtige Weg.“ Diese Einschätzung teilte auch Oliver Thomé und führte dies vor allem auf die gute Kooperation hinter den Kulissen zurück. „Porta hoch 3 ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Privatwirtschaft und öffentliche Hand sehr gut und erfolgreich miteinander kooperieren können, wenn man gewillt ist, aufeinander zuzugehen“, so der Geschäftsführer von Popp Concerts. „Ich ziehe meinen Hut vor den Besuchern und allen, die diese Veranstaltungsreihe möglich machen. Dabei sollte man auch mal die genehmigenden Behörden positiv erwähnen, mit denen die Zusammenarbeit nicht nur produktiv, sondern auch sehr angenehm war.“

Schon während des Festivals reagierte das Publikum vor Ort und im Internet ausnahmslos positiv auf das Programm – gleiches konnte Thomé auch von den Künstlern berichten. Tatsächlich versäumte es auch im dritten Jahr keine der auftretenden Bands, den eindrucksvollen Spielort vor der Kulisse der Porta Nigra noch während des Konzerts zu bewundern. Dies zeige, so Thomé, dass „Porta hoch drei“ zu den außergewöhnlichsten und erfolgreichsten Kulturveranstaltungen der Region gehöre.

Norbert Käthler glaubt ebenfalls, dass sich das Festival fest etabliert hat, auch, so sagt er, „weil es eine UNESCO-Welterbestätte wie die Porta Nigra mit neuen Emotionen auflädt“. 2017, da sind er und Thomé sich einig, soll es deshalb das Festival vor der Porta wieder geben. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.“

4 LESERMEINUNGEN

  1. …….Und die Schlange von Menschen zwischen Porta u Hauptmarkt die aufgrund mangelnder Organisation bei Fury ( lediglich eine einlassschleuse) über 45 Minuten warten mussten bis sie Einlass bekamen! Selbstlob hat schon immer gestunken! Ps. Fury war ganz gut!

  2. Das war der schlimmste Sound,der dort bei Jennifer Rostock abgemixt wurde,den Trier jemals gehört hat! Etwas professioneller wäre in Zukunft schön.

  3. „Porta Hoch drei“ hat mit Lautstärke dominiert. Ich schätze 150 Db waren drin. Eine reine Körperverletzung.
    Nichts für den Geist. Können wird mit Lautstärke ausgeglichen. Kann die vielen Menschen nicht verstehen die sich freiwillig Tinnitus holen und dafür auch noch bezahlen.
    Dagegen das Picknick-Konzert am Sonntag; ein Genuss von höchster Qualität. Danke an alle die das Konzert ermöglicht haben. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, so Gott will!

Antwort hinterlassen

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.