Doublesieger! – Eintracht-U19 gewinnt Rheinlandpokal

Doublesieger! – Eintracht-U19 gewinnt Rheinlandpokal

TTS SPORT TRIER präsentiert den Sport

TRIER. Die U19 von Eintracht Trier schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Das Team von Trainer Daniel Paulus siegte am Sonntagabend im Endspiel um den IKK A-Junioren Rheinlandpokal mit 4:0 gegen den VfL Oberbieber.

Nach der Meisterschaft in der Regionalliga Südwest ist der Erfolg im Pokal bereits der zweite Titel für die Blau-Schwarz-Weißen in dieser Saison. Am kommenden Sonntag wartet schon das nächste Highlight auf den Eintracht-Nachwuchs – gegen den SV Wehen Wiesbaden kämpft die Paulus-Elf um den Aufstieg in die A-Junioren Bundesliga.

Bereits im Vorfeld der Partie gegen den VfL Oberbieber war klar: Die Eintracht-Junioren gehen als klarer Favorit ins Finale um den Rheinlandpokal. Daran ließ auch Coach Daniel Paulus im Vorfeld keine Zweifel aufkommen: „Wir wollen den Pokal unbedingt gewinnen. Genau für solche Partien spielen wir Fußball!“ Und das Team des 37-Jährigen legte auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber auch gleich los wie die Feuerwehr. Fünf Minuten waren gespielt, als Gibriel Darkaoui sich etwa 18 Meter vor dem Tor des VfL ein Herz fasste und das Leder mit einem tollen Schuss zur frühen Führung in der langen Ecke versenkte (6.). Kurz darauf übernahm Kapitän und Top-Torjäger Vincent Boesen höchstselbst die Initiative und verwandelte einen Freistoß sehenswert zum 2:0 für den SVE (13.). Die Eintracht blieb auch in der Folge das spielbestimmende Team, auch wenn die Gastgeber selbst immer wieder zu Konterchancen kommen sollten. Trotzdem wirkte der blau-schwarz-weiße Nachwuchs reifer und robuster als die Oberbieberer A-Junioren. Spätestens mit dem dritten Treffer, den Lukas Servatius noch vor dem Seitenwechsel nachlegte, war das Spiel dann vorzeitig entschieden (43.). Tim Garnier hatte sogar noch vor dem Pausenpfiff zwei dicke Gelegenheiten das Ergebnis noch zu erhöhen, scheiterte aber aus guter Position.

So richtig viel sollte sich dann auch im zweiten Durchgang nicht verändern. Oberbieber spielte bemüht und engagiert, aber das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands ließ den Hausherren wenig Raum und hielt seinerseits stark dagegen. Belohnt wurden die Angriffsbemühungen von Eintracht Trier dann noch einmal zehn Minuten vor Schluss. Julian Schneider, der wegen Problemen mit der Patellasehne seit September kaum zum Einsatz gekommen war, erzielte nach schönem Pass von Daniel Littau den 4:0-Endstand. „Für Jule freut es mich richtig! Er trainiert jetzt seit drei, vier Wochen wieder voll mit und ist schon jetzt eine wertvolle Alternative für uns“, hatte auch Coach Paulus lobende Worte für seinen Schützling parat. Die Leistung seines Teams fasste Paulus wie folgt zusammen: „Das war ein ganz souveräner Auftritt von uns. In solchen Spielen ist es immer wichtig, ruhig und geduldig zu spielen und nach Möglichkeit die ersten Chancen zu nutzen. Das ist uns super gelungen. Der Pokalsieg ist eine tolle Geschichte für die Jungs.“

Durch den erneuten Gewinn des Rheinlandpokals darf sich die U19 des SVE offiziell Doublesieger nennen. Nach der souveränen Meisterschaft in der Regionalliga Südwest ist der Cup-Erfolg schon der zweite Titel in dieser Saison. Doch damit ist die Saison für die A-Junioren noch nicht vorbei – zwei ganz wichtige Partien warten noch auf das Team mit der Porta Nigra auf der Brust. Gegen den SV Wehen Wiesbaden kämpft der Eintracht-Nachwuchs noch um den Aufstieg in die Bundesliga. Das Hinspiel findet am kommenden Sonntag, dem 11. Juni, um 10:30 Uhr auf dem Nebenplatz des Trierer Moselstadions statt. Auf dem Hauptplatz zu spielen, war aufgrund von anderweitiger Belegung in den Tagen rund um die Partie nicht möglich. Für Paulus und sein Team ist das aber kein Problem, wie der Übungsleiter versichert: „Ich bin da gar nicht unglücklich drüber. Die Jungs kennen den Platz, wir fühlen uns da sehr wohl. Wenn ein paar Zuschauer kommen, kommt auch auf dem Nebenplatz ordentlich Stimmung auf!“

LESERMEINUNGEN

Antwort hinterlassen

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.