Heimsieg soll es sein – Miezen wollen gegen Schwäbinnen nicht geizen

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Bildquelle: Jürgen Brech

TRIER. Am morgigen Samstag fliegen ab 19.30 Uhr wieder die Bälle durch die Arena Trier, nach der vierzehntägigen Osterpause stehen die Miezen dabei als Tabellensiebter vor dem Duell mit der TG Nürtingen, dem Sechsten vom Neckar.

Nach zwei Siegen in Folge, die TG siegte bei der FSG Mainz 05/Budenheim (29:36) und im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (29:27), reist das Gästeteam von Stefan Eidt und Gunnar Fischer mit Selbstvertrauen an die Mosel.

Der Kader der Schwäbinnen wurde im Vergleich zum Hinspiel prominent verstärkt, so kehrte Barbara Leibssle-Balogh nach ihrer Mutterpause aufs Parkett zurück. Die 182cm große Kreisläuferin kommt auf 16 Nationalspiele mit ihrer ungarischen Nationalmannschaft und war zuvor beim TuS Metzingen aktiv.

Als sportliche Lebensversicherung entpuppte sich wiederum Verena Breidert, die mittlerweile 38-jährige Linkshänderin knüpft an ihre vergangene Saison an, in der sie mit 294 Treffern zur Torschützenkönigin avancierte und von der Ligavereinigung HBF durch Votum von Trainern und Konkurrentinnen zur Spielerin der Saison der 2. Bundesliga gekürt wurde. Mit ihren 192 Treffern beweist Breidert derzeit ihre überragende Form und steht, hinter Loes Vandewal vom TuS Lintfort (201 Tore), auf Rang 2. der Torschützenliste.

Bei den Miezen geht man gewarnt in den 26. Spieltag der 2. Handball Bundesliga, schließlich fügte der Tabellensechste dem Team von Cristina Cabeza Gutiérrez im Hinspiel am Neckar mit 27:25 (10:13) die erste Auswärtsniederlage zu. Die 40-jährige empfängt den TGN mit lobenden Worten: „Nürtingen hat ein Team, dass ich sehr schätze, sie bereichern die Liga.“

„Ich will mich nicht auf eine Spielerin festlegen, weil sie die meisten Tore erzielt“, entgegnet Cabeza Gutiérrez auf Verena Breiderts Torgefahr angesprochen, die Spanierin betont stattdessen die Qualität des gesamten TG-Teams, und sieht die MJC gefordert: „Wir treffen auf einen sehr kompakten Gegner aus seinen Fähigkeiten den größtmöglichen Nutzen zieht. Ich erwarte eine schwere Partie in der wir uns zu einhundert Prozent konzentrieren müssen um zu gewinnen.“

Zur personellen Situation: Während die MJC bei der 33:24 Auswärtsniederlage innerhalb des vergangenen Spieltages beim HC Rödertal noch auf Torfrau Jessica Kockler verzichten musste, steht die gebürtige Saarländerin am kommenden Samstag wieder zur Verfügung und zwischen den Trierer Pfosten.

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