Gladiatoren zerreißen das Nervenkostüm – Erneuter Sieg in den Play-Offs!

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TRIER. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben sich mit einer erneuten Machtdemonstration gegen die NINERS Chemnitz ein fünftes und damit serienentscheidendes Duell (Zwischenstand: 2:2) im Playoff-Viertelfinale gesichert. Vor insgesamt 3.086 Zuschauern gewannen die Moselaner am Samstagabend verdient mit 74:57 (39:27) und zeigten eine bärenstarke Vorstellung.

Mit Kilian Dietz, Simon Schmitz, Thomas Grün, Jack Eggleston und Brandon Spearman, aber ohne den verletzten Johannes Joos (Handprellung) starteten die Moselaner in das vierte Playoff-Aufeinandertreffen mit den Sachsen – und spielten von Beginn an stark auf.

Früh führte Trier mit 9:0 und zwang NINERS-Cheftrainer Rodrigo Pastore zu einer ersten Auszeit. Doch auch diese half den sichtlich ideenlosen Gästen nichts – erst nach vier Minuten erzielten die Sachsen ihre ersten Zähler (9:3). Die Gladiators blieben davon unbeeindruckt, spielten vor allem in der Defensive richtig stark und bauten ihre Führung weiter aus (13:3). Beim Stand von 21:11 ging es in die erste Viertelpause.

In den zweiten zehn Minuten dann ein erstes Erwachen der Chemnitzer. Durch eine gute Übersicht in der Offensive erspielten sich die Sachsen immer wieder offene Würfe und versenkten gleich drei davon von der Dreierlinie. Doch auch die Moselstädter blieben konsequent in ihren Angriffsbemühungen und hielten die Gäste weiter auf Abstand (31:20). Bis zum Ende der ersten Halbzeit hatten die RÖMERSTROM Gladiators ihren Gegner weiterhin im Griff und gingen mit einem deutlichen Vorsprung in die Pause (39:27).

Drittes Viertel entscheidet Partie

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich den insgesamt 3.086 Zuschauern in der Arena Trier ein unverändertes Bild. Die van den Berg-Schützlinge spielten überlegten Teambasketball, erarbeiteten sich immer wieder freie Würfe und rührten in der Defensive den wohl bekannten „Beton“ an. Ein ums andere Mal stoppten die Gastgeber die Angriffe der Chemnitzer und ließen im gesamten dritten Viertel lediglich zehn Punkte zu. Ganz anders sah es in der Offensive der Moselstädter aus: 21 Zähler erzielten die Hausherren im dritten Spielabschnitt und gingen mit einer hochverdienten 23-Punkte-Führung in die letzte Spielpause (60:37).

Im abschließenden Viertel verwalteten die RÖMERSTROM Gladiators ihre Führung anschließend gekonnt und hielten die NINERS auch in den Schlussminuten in Schach.

Am Ende fuhren die Trierer einen in allen Belangen verdienten 74:57-Erfolg ein und sichern sich damit den 2:2-Ausgleich im Playoff-Viertelfinale. Des Weiteren erzwingen die Schützlinge von Cheftrainer Marco van den Berg ein Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug am kommenden Montag in Sachsen (Tip-Off: 17:00 Uhr).

Durch die Bemühungen ihres Hallensprechers Chris Schmidt übertragen die Gladiatoren gemeinsam mit ihrem Partner Stream Solutions das Spiel live ab 16:45 Uhr auf www.römerstrom-gladiators.de.

Marco van den Berg – Stimme zum Spiel:

„Unsere Mannschaft hat heute eine tolle Leistung gezeigt. Wir haben uns das Entscheidungsspiel am kommenden Montag verdient. Jedoch dürfen wir jetzt nicht die Bodenhaftung verlieren. Übermorgen werden wir ein anderes Chemnitz erleben, als heute Abend – da bin ich mir sicher. Der Gewinner dieses Duells kann es in den Playoffs sehr weit schaffen.“

Scouting:

Jack Eggleston (18 Punkte/7 Rebounds/2 Assists), Brandon Spearman (14/1/2), Simon Schmitz (13/5/2), Kevin Smit (12/2/3), Kilian Dietz (6/2/2), Sebastian Herrera (5/2/2), Jermaine Bucknor (4/7/5), Joey van Zegeren (2/3/1), Rupert Hennen (0/1/0), Thomas Grün (0/0/1), Nils Maisel (0/0/0), Pablo Coro (n.e.)

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