„Es geht hier um Eintracht Trier“ – Thömmes-Elf zum Siegen verdammt

„Es geht hier um Eintracht Trier“ – Thömmes-Elf zum Siegen verdammt

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Symbolbild. SV Eintracht Trier 05 e.V.
Logo des SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Am heutigen Donnerstagabend, Anpfiff 19.30 Uhr, geht es für Eintracht Trier wieder einmal um das sportliche Überleben in der Regionalliga Südwest. Im Kellerduell ist die SC Teutonia Watzenborn-Steinberg zu Gast im Trierer Moselstadion.

Nach dem Abschied vom bisherigen Cheftrainer Oscar Corrochano wird Interimscoach Rudi Thömmes das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands bis zum Saisonende betreuen. Nach der bitteren 0:3-Niederlage beim FK Pirmasens am vergangenen Freitag steht Eintracht Trier in der Pflicht. Nach zuletzt fünf sieglosen Partien in Serie muss die Mannschaft von Interimstrainer Rudi Thömmes nachweisen, dass sie im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht das Handtuch geworfen hat.

Thömmes macht deutlich, wie wichtig die Partie für sein Team ist: „Es geht hier um Eintracht Trier. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“ Auch die Gäste, aktuell mit 29 Punkten (und damit drei mehr, als der SVE) auf Rang 17 der Tabelle zu finden, stehen nach der 1:2-Pleite bei Tabellenschlusslicht Nöttingen unter gehörigem Druck. Beide Mannschaften sind zum Siegen verdammt, sollen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt noch mindestens einen weiteren Spieltag lang weiterleben. „Man muss auch in einer negativen Phase das Positive herausstellen und die Mannschaft motivieren.

Die Jungs haben sehr gut trainiert und ich hoffe, dass wir das morgen auf dem Platz umsetzen können“, verrät Eintracht-Coach Rudi Thömmes.

Verzichten muss der 48-Jährige im Duell mit dem Tabellennachbarn sicher auf das Innenverteidigerduo Michael Blum und Tobias Henneböle, die sich beide beim Gastspiel in Pirmasens die fünfte gelbe Karte abgeholt hatten. Christoph Anton und Danilo Dittrich werden dem Team in dieser Saison aufgrund von Verletzungen wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Wieder mit an Bord sind dafür Kapitän Michael Dingels und Winter-Rückkehrer Josef Cinar. Cinar hatte das Auswärtsspiel in Pirmasens verpasst, weil er zeitgleich auf die Geburt seines ersten Kindes wartete. Inzwischen ist Töchterchen Lavie da und „Jupp“ sicher hochmotiviert, den Nachwuchs gegen Watzenborn mit einem Sieg zu feiern.

Ein Wiedersehen gibt es für Eintracht Trier am Gründonnerstag mit zwei Akteuren, die noch in der vergangenen Saison das blau-schwarz-weiße Trikot übergestreift hatten und nun für die Gäste aus Hessen auflaufen. Für Innenverteidiger Oliver Laux und SVE-Eigengewächs Christopher Spang ist es als Spieler die erste Rückkehr in die alte Heimat – entsprechend motiviert dürften beide zu Werke gehen. Anstoß im Moselstadion ist um 19:30 Uhr.

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