Aktion „Autofasten“ – Mehr als 60.000 Kilometer eingespart

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REGION. Fast 3500 Menschen haben sich in diesem Jahr bundesweit an der Aktion „Autofasten“ der evangelischen und katholischen Kirche beteiligt – 1500 mehr als im vergangenen Jahr.

„Auch das 20. Jahr der Aktion hat gezeigt, dass diese nicht an Bedeutung verloren hat“, erklärt Johannes Wiegel von der Aktion „Autofasten“. Im Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostersonntag haben 81 Frauen und Männer rund um Trier das Auto stehen lassen.



„Die gesparten Kilometer haben sich gegenüber 2016 mehr als verdoppelt. Das hat uns gezeigt, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stark mit ihrer Mobilität und dem Naturschutz auseinandersetzen“, führt Wiegel weiter aus.

Bemerkenswert findet er, dass alleine 700 Kilometer zu Fuß zurückgelegt wurden. „Hier zeigt sich, dass auch kleine Schritt etwas bewegen können.“

Die Katholischen Bistümer und die Evangelischen Landeskirchen in Deutschland hatten dazu eingeladen, den Umgang mit dem Autofahren zu überdenken, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen wie den Öffentlichen Nachverkehr, Car-Sharing, Fahrgemeinschaften, Radfahren und andere auszuprobieren.



Unterstützt wird die Aktion von den Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen der Aktions-Region. Weitere Unterstützer sind die Regierungen des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Beteiligt sind auch Fahrradverleiher, Car-Sharing-Unternehmen, der Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU, das Mouvement écologique, Greenpeace Luxembourg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und viele mehr.


5 KOMMENTARE

  1. Da haben also – mit großem Brimborium und Frau Hendricks mittendrin – Leute, die innerhalb von sechs Wochen ganze 17 km mit dem Auto fahren, dies zeitweilig nicht getan….und sind dafür am Tag 380 Meter mit dem Bus gefahren? Ja, nee…Glückwunsch!
    Wahrscheinlich hat der Druck der Broschüren und der Betrieb der Website mehr Energie verbraucht, als die dadurch eingesparten 3600 Liter Sprit enthielten 🙂

    • Mein Arbeitsweg mit Auto: 4,5 Km/ ~10 min von Haustür zu Tür Arbeitsplatz.
      Mit Bus 8 km a` 2,80 € / ~ 30 min -Zeit.

  2. Man hat also bei meiner jährlichen Fahrleistung von 15000 km insgesamt 4 x mich als Autofahrer eingespart, bei über 50000 angemeldeten KFZ in Trier, Respekt, das was dort geleistet wurde ist gigantisch, Wahnsinn. Ich bin ja sowaß von euphorisch, darauf echt zur Feier ein Selters .

  3. Ehrlich wäre das Ganze nur wenn der Trierer Oberhirte auch Bischof genannt auch auf sein Auto verzichten würder, und überhaupt fragt man sich wieso der einen fetten BMW braucht, in der Nachfolge Christi müsste er in Armut leben, da würde ein gebrauchter Dacia auch reichen respektive für Nahverkehr gibts den Bus oder auch ein Taxi und für weitere Strecken die Bahn. Aber klar, Aufrufe starten ist am Einfachsten da muss man sich nciht selber einbringen.

  4. Ums mal zu präzisieren, der Trierer Bischof fährt einen 5er BMW einfach googeln, gibts ab ca 41T EUR.
    Das braucht man ja auch unbedingt um Armut und Bescheidenheit zu predigen. Dafür gibts fast 5 Dacia Logans, könnte man einen kaufen und den Rest den Armen spenden.

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