Mehr Komfort und besserer Schutz – 800 neue Pflegebett-Matratzen fürs Brüderkrankenhaus

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TRIER. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier tauscht 800 Pflegebett-Matratzen aus. Die jährlich mehr als 30.000 stationär behandelten Patienten profitieren damit künftig von einem höheren Liegekomfort, zudem wird das Risiko der Bildung von Druckgeschwüren deutlich verringert.

Wie man sich bettet, so liegt man. Wie wichtig der Liegekomfort für den Heilungsprozess sein kann, wissen Beschäftigte des Gesundheitssektors aus ihrer täglichen Arbeit mit den Patienten. Das Trierer Brüderkrankenhaus hat jetzt 800 hochwertige Pflegebett-Matratzen des Herstellers „Tempur“ angeschafft. Diese wurden eigens für die Prophylaxe von Druckgeschwüren (Dekubitus) entwickelt, bringen für die Patienten darüber hinaus aber noch weitere Vorteile.

„Die neuen Matratzen sorgen für eine optimale Verteilung des Körpergewichts auf die Gesamtfläche und reduzieren so den punktuellen Druck, wodurch die Gefahr eines Dekubitus deutlich gesenkt wird“, erläutert Martina Ackermann, Leiterin des Wirtschaftsdienstes im Brüderkrankenhaus. Zudem zeichneten sich die neuen Matratzen durch eine lange Lebensdauer aus. „Unsere Investition leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Schonung von Ressourcen und zum Schutz der Umwelt“, ergänzt Martina Ackermann.

Mit dem Einsatz der atmungsaktiven Matratzen mit antibakteriellem Kern kommt das Brüderkrankenhaus auch einem von Patienten geäußerten Wunsch nach einem höheren Liegekomfort nach. Geliefert wurden die Produkte vom Kölner Traditionsunternehmen Dahlhausen, dem nach eigener Darstellung größten Komplettanbieter von klinischem Zubehör. Das Trierer Brüderkrankenhaus mit seinen 15 medizinischen Fachabteilungen verfügt aktuell über 632 Planbetten. Um deren regelmäßige Reinigung und einen reibungslosen Ablauf im Krankenhausbetrieb sicherzustellen, werden jedoch mehr als 800 Betten und die entsprechende Zahl an Matratzen vorgehalten.

Die bisher genutzten Matratzen, die grundsätzlich noch von guter Qualität und ordnungsgemäß verwendbar sind, spendete das Brüderkrankenhaus an den Malteser Hilfsdienst e.V. in der Diözese Trier. Wie Ulrich Mathey, Referent Auslandsdienst der Malteser erklärt, transportierte sein Verband die Matratzen an den Caritasverband des rumänischen Bistums Alba Iulia. Dieser betreibt vor Ort zwei Altenheime und mehrere Sozialstationen, in denen die Matratzen fortan verwendet werden sollen. Außerdem sollen über die von der Caritas betriebenen ‚Cari-Shops‘ auch Bedürftige Matratzen erhalten.

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