Spitzmühle Trier : Kontaminierte Erde kommt in Fässer und wird verbrannt

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Symbolbild "Schutzanzug"

TRIER. Die auf dem Parkplatz Spitzmühle Trier in Containern gelagerte kontaminierte Erde wird ab Montag, 6. März, in Spezialfässer verfüllt und anschließend in eine Verbrennungsanlage verbracht. Die Hälfte des Parkplatzes wird für die Dauer der Arbeiten bis voraussichtlich Ende April gesperrt sein.

Um das Areal Spitzmühle auf seine mögliche Tauglichkeit als Standort einer neuen Feuerwache zu testen, waren im Juli 2015 zwei Gruben ausgehoben worden. Hierbei stieß man auf Reste einer alten Lederfabrik, die in den 1960er-Jahren abgerissen wurde.

Da bei alten Lederfabriken grundsätzlich der Verdacht auf Milzbrand besteht, wurde die Erde in Container verladen. Obwohl in Bodenproben keine Milzbrandsporen nachgewiesen wurden, gilt ein grundsätzlicher Milzbrandverdacht, weshalb die Erde verbrannt werden muss. Die Verbrennungsanlage nimmt diese jedoch nicht in Containern, sondern nur in verschlossenen Fässern an, damit der Bunkerbereich der Verbrennungsanlage beim Ausschütten des Bodens aus Containern nicht mit möglichen Milzbrandsporen verunreinigt wird.

Für die Umfüllarbeiten werden alle Vorkehrungen getroffen, als ob Milzbrand vorhanden wäre. Zum Schutz der Umgebung wird ein Zelt aufgebaut. Die Arbeiter tragen Schutzanzüge und Atemschutz. Eine Gefährdung für die Umwelt oder für Beteiligte außerhalb des abgesperrten Bereiches besteht nicht. Die Kosten belaufen sich auf rund 240.000 Euro.

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