Kabelsalat-Diät: Was Funk schon heute ersetzen kann

0
Wer sich noch an das Aufkommen der Computer in den Haushalten erinnert weiß, welch ein Kabelsalat früher noch an einem PC hing. Generell hat sich mit der Funktechnik einiges getan, wodurch die Kabel mittlerweile zum Relikt aus vergangenen Zeiten werden.

Bildquelle: fotalia.com

Wer sich noch an das Aufkommen der Computer in den Haushalten erinnert weiß, welch ein Kabelsalat früher noch an einem PC hing. Generell hat sich mit der Funktechnik einiges getan, wodurch die Kabel mittlerweile zum Relikt aus vergangenen Zeiten werden.

Elektrische Geräte und der Kabelsalat

‚Wireless‘ lautet das Zauberwort heutzutage, wenn die Rede von der Technik ist. ‚Wireless‘, also kabellos oder ohne Leitung, gibt es eine ganze Menge an technischen Gadgets. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, um ohne Kabel zu kommunizieren: Ob Bluetooth, WLAN oder UMTS – all diese Begriffe bedienen sich der Funktechnik und machen Kabel mehr als überflüssig.

Gerade im Büro zeigt sich die Funktechnik zum einen besonders praktisch und zum anderen extrem weit: Maus und Tastatur müssen in der Regel gar nicht mehr über ein Kabel mit dem Rechner oder dem Laptop verbunden werden, sondern können ganz bequem über Funk mit dem elektrischen Gerät gekoppelt werden. Auch in Sachen Drucker gibt es revolutionäre Neuerungen, die die Arbeit maßgeblich erleichtern und eine Kabelverbindung überflüssig machen.

Smart Business: Wireless Tastaturen – & Mäuse gehören bei vielen Firmen mittlerweile zur Grundausstattung.

Viele Drucker funktionieren bereits über WLAN. Somit können Druckaufträge von jedem Gerät, welches sich im gleichen WLAN Netz befindet, an den Drucker gesendet werden. Ein lästiges Verbinden mit dem Kabel oder eine aufwendige Verbindung mit dem gesamten Netzwerk ist nun nicht mehr notwendig. Die schnelle Eingabe des WLAN Passwortes ist ausreichend, um drucken zu können.

Das Haus kabellos gestalten

Was im Büro geht, das geht selbstverständlich auch im ganzen Haus. Smartes Wohnen heißt ein Trend, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. War bis vor Kurzem das funkgesteuerte Garagentor ein Highlight, das erheblichen Aufwand und Zeit einsparte (Tor öffnen, ins Auto setzen, Tor schließen, wegfahren), gibt es mittlerweile eine Vielzahl an funkgesteuerten Techniken, die das Wohnen einfacher und bequemer machen.

Zum sogenannten Smart Living, wie die funkbasierte Steuerung von Haustechnik auch genannt wird, zählt es nicht nur, die Jalousien mittels Funk zu öffnen und zu schließen, sondern auch die Intensität der Heizung einstellen zu können. Auch Überwachungstechniken sind oftmals über Funk gekoppelt: Überwachungskameras beispielsweise sind ebenfalls mit Funk verbunden und benötigen schon lange keine Kabelverbindung mehr – vorbei sind die Zeiten, in denen die Einbrecher noch durch ein Kappen der Kabel die Verbindung der Überwachungskamera unterbrechen konnten.

Viele schwören ebenfalls über eine Klingelverbindung über Funk, die zum Teil auch mit der Überwachungstechnik gekoppelt werden kann. Gerade die Verbindung von Funktechniken erfordert eine aufwendige Installation, damit wirklich alles tadellos funktioniert.

Kabellos mobil

Nicht nur im Haus, sondern auch unterwegs zeigt sich Funk besonders praktisch und wurde innerhalb der letzten Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Waren in den 1980er-Jahren noch CB-Funk Aktivitäten besonders beliebt, muss zum klassischen Funkgerät mit riesiger Antenne heute niemand mehr greifen: Gerade in Sachen mobiler Kommunikation hat sich die Technik enorm weiterentwickelt. Mittlerweile besitzt nahezu jeder Deutsche ein Handy, wovon 49 Millionen Deutsche Smartphones nutzen.

Funk setzt sich in der mobilen Welt durch: UMTS, GSM, GPRS und LTE – alle diese Mobilnetze arbeiten auf Funkbasis und bringen sowohl Ton als auch Bild an andere Orte Deutschlands oder der Welt. Eine Koppelung über das Funknetz funktioniert dabei auch für mehrere Geräte – und genau das ist wiederum der Ansatzpunkt, bei dem sich Smartes Wohnen bzw. Leben und Mobilität treffen.

Smartes Leben und Tracking

Über Funk ist eine Vielzahl an Dingen möglich: Wesentliche Vorteile finden sich also in der Arbeitswelt, in der beispielsweise beim Anschließen eines Computers der Kabelsalat entfällt. Doch das sind im Vergleich zu der zunehmenden Mobilität und dem immer stärker werdenden Tracking nur Kleinigkeiten. Tracking, frei übersetzt so etwas wie Spurbildung, kann in vielen Lebensbereichen angewendet werden und braucht dazu die Funktechnik.

Die digitale Vernetzung ist für viele mittlerweile ein fester Bestandteil des Alltags. Sei es in der Freizeitaktivität, beim Shoppen, in der Kommunikation mit Freunden und Bekannten oder für das Zusammenfassen nützlicher Informationen.

Ob die Speicherung der Gesundheitswerte oder das Nachverfolgen des täglichen Kalorienbedarfs – Tracking funktioniert in der Regel über mehrere Geräte und/oder eine App, die alle über das Funknetz kommunizieren. Gerade beim Thema Abnehmen ist dies ganz besonders interessant: Ein Diätwilliger kauft ein bestimmtes Produkt und kann bereits im Laden via QR-Code überprüfen, wie der Kaloriengehalt des Lebensmittels ist.

Ebenso kommunizieren auch beispielsweise Überwachungskameras oder Türklingeln mit Kamera über Funk. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Monitor der Kamera über Kabel mit der Kamera verbunden war – das hat einige Vorteile: Sind die Geräte beispielsweise über Funk verbunden oder sendet die Kamera Bilder an eine App, so kann von überall von der Welt überprüft werden, wer an der Türe steht. Auch Video Babyphones funktionieren mittlerweile mit dieser Technik.

Die Vorteile der Funktechnologie

Die Vorteile der sich etablierenden Funktechnologie liegen auf der Hand: Beim Neubau eines Hauses beispielsweise werden Leerrohre zum Kabel Verlegen obsolet. Ins Zentrum des Interesses treten hierbei vielmehr Steuerungszentralen, die es ermöglichen, die Koppelung bzw. Koordination der einzelnen Funksignale zu verwalten. Generell erleichtert die Kabelsalat-Diät die Handhabung und vergrößert den Komfort im Haus, im Büro und auch unterwegs.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.