Sechster Auswärtssieg: Miezen siegen auch in Herrenberg

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TRIER. Mit 18:21 (6:11) konnten sich die Trierer Miezen am gestrigen Sonnabend beim Schlusslicht der SG H2Ku Herrenberg durchsetzen, und somit den sechsten Sieg im neunten Auswärtsspiel einfahren.

Die knapp 400 Zuschauer in der Herrenberger Markweghalle sahen einen zähen Start: MJC-Holländerin Linsey Houben netzte in der 7. Minute zum 2:2. Was dann in den kommenden 10 Minuten folgte war Leidenschaft, Konzentration und Zielstrebigkeit der Miezen: Die MJC zog mit 4 Toren davon. So erhöhte Dora Simon Varga zum 3:7 (17.) und die Moselstädterinnen waren in der Erfolgsspur. Die SG H2Kuties trafen nun vermeht auf die stabile MJC-Defensive, die im Nachhinein von ihrer Trainerin vor allem für die ersten 30 Minuten ein ausdrückliches Lob bekam. Den Gastgeberinnen gelang in den verbleibenden dreizehn Spielminuten bis zur Halbzeit lediglich 3 Treffer.

Nach Anpfiff des zweiten Durchgangs zeigte sich das Team von Hagen Gunzenhauser zunächst wacher, Sulamith Klein verkürzte zum 10:13 (35.). Die passende Antwort aus Trierer Sicht gab MJC-Ungarin Dóra Simon Varga mit ihrem dritten 7m: 10:14 (36.). Die Nr. 66 im Miezentrikot übernahm am gestrigen Tag bei sechs Strafwürfen Verantwortung und blieb eiskalt: sechs Tore. Insgesamt ist Simon Vargas bisherige Strafwurfbilanz in der 2. Handball Bundesliga, bei 58 Toren aus 62 Versuchen, mit einer Trefferquote von 93,5% herausragend.

Beim Spielstand von 12:14 (40.) zog Cristina Cabeza Gutiérrez die grüne Karte und nahm das Team-Timeout, im Anschluss konnte zwar Joline Müller die MJC-Führung erhöhen, die Gastgeberinnen der SG H2Ku warfen nun jedoch alles nach vorne: Sarah Neubrandner besorgte fünfzehn Minuten vor Spielende den 15:15 Ausgleich.

Der Heimmannschaft gelang in der finalen Viertelstunde lediglich 3 Treffer, die Miezen hingegen behielten die Nerven und konnten die verdienten Auswärtspunkte eintüten. So erhöhten erst Müller (47.) und Weibelova auf 15:17 (49.), nachdem Dóra Simon Varga den Herrenberger 17:19 (54.) Anschluss mit ihrem sechsten 7m-Treffer (56.) konterte.

„Wir wussten, dass wir bis zum Ende gegen Herrenberg abliefern müssen, um dort zu punkten“, sagte Triers Trainerin Cabeza Gutiérrez über die schwierige Aufgabe beim Tabellenletzten. Die Coachin kommentierte die Leistung ihres Teams: „In der Abwehr haben wir, besonders in den 30 Minuten, sehr stark abgeliefert. Unsere Angriffsleistung, besonders in den letzten 10 Minuten, war intelligent“. „Wir haben zwei arbeitsreiche und wichtige Punkte eingefahren“, so die die gebürtige Madrilenin, „speziell nach der Niederlage des HC Rödertal in Beyeröhde“.

„Insgesamt sind wir auf einem sehr guten Weg und genießen heute erstmal den Sieg“, äußerte sich Cabeza Gutiérrez im Anschluss der Partie. Die 39-jährige Spanierin an der Trierer Seitenlinie blickt bereits ambitioniert auf die kommenden Aufgaben: „Wir wollen nun zwei gute Heimspiele gegen Zwickau und Bremen abliefern.“

Für die Miezen am Ball:
Kockler, Müller M., Czanik (1), Greinert, Houben (2), Müller J. (5), Petrovska, Sattler, Simon Varga (6/6), Weibelova (5/1), Welter (1), Zrnec (1)

Mit 22:12 Punkten belegen die Miezen nach ihrem 17. Spieltag den 3. Rang der 2. Handball Bundesliga der Frauen. Ihre kommende Partie bestreiten die MJC-Damen am kommenden Sonntag (19.02, 19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den BSV Sachsen Zwickau.

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