Gewachsener Wasserdurst: Gerolsteiner legt weiter zu

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GEROLSTEIN. Der Gerolsteiner Brunnen hat 2016 vom größeren Durst der Deutschen auf Mineralwasser profitiert. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen mit 276,7 Millionen Euro 8,4 Prozent mehr um als im Vorjahr, wie der Brunnen am Dienstag in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel) mitteilte.

Der Absatz wuchs um 7,3 Prozent auf 7,49 Millionen Hektoliter. „Wir sind zufrieden“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer von Gerolsteiner, Joachim Schwarz.

2016 war für die deutschen Mineralbrunnen ein Rekordjahr: Mit 11,3 Milliarden Litern wurde nach Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen so viel Mineral- und Heilwasser abgefüllt wie nie zuvor. Das Plus von 0,8 Prozent im Vorjahresvergleich habe dem Gerolsteiner Brunnen überproportional in die Hände gespielt, sagte Schwarz. „Unser Geschäft wird von dem Verbraucherwunsch nach gesunden Getränken beflügelt.“

Im Export verzeichnete Gerolsteiner ein leichtes Minus von etwa drei Prozent. Dies gehe auf einen härteren Wettbewerb im Japan-Geschäft zurück. Wachstum gebe es dagegen im Mittleren Osten, in Südkorea und den Benelux-Staaten. Der Exportanteil liegt weiter bei fünf Prozent. Die Zahl der Beschäftigten blieb mit rund 790 stabil. Den Gewinn gibt das Unternehmen nicht bekannt.

Im Juli wird Robert Mähler die Nachfolge von Axel Dahm als Vorsitzender der Geschäftsführung antreten. Dahm war im vergangenen Herbst als Geschäftsführer zur Bitburger Braugruppe gewechselt.

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