++ Liveticker ++ Ausnahmezustand in Koblenz – Spitzentreffen der Europäischen Rechtspopulisten ++

4

Bildquelle: privat

KOBLENZ. Die ENF-Fraktion („Europe of Nations and Freedom“) des Europäischen Parlamentes lädt heute, 21. Januar, ab 10 Uhr, zu einem Kongress in der Koblenzer Rhein Mosel Halle ein. Die umstrittene Fraktion, unter dem Vorsitz der französischen „Front-National“ Politikerin, Marie Le Pen, ist ein Zusammenschluss von insgesamt 40 Mitgliedern aus 9 europäischen Ländern. Es ist ein Treffen der europäischen Rechten.

++ LOKALO VOR ORT – LIVE-TICKER AUS DER KOBLENZER RHEIN-MOSEL HALLE++

Unser lokalo.de – Reporter ist in der Koblenzer Kongresshalle und versorgt euch mit allen wichtigen Informationen aus der Rhein-Mosel Halle

12.39

Bildquelle: privat

12.38

Bildquelle: privat

Frauke Petry betritt die Bühne

12.31

Bildquelle: privat

12.29

Bildquelle: privat

Vilimsky tadelt vor allem die Demonstranten, nennt diese „grölend und randalierend“ und warnt, dass „Mit unserer Gemeinschaft nicht gut Kirschen essen ist“.

12.22

Bildquelle: privat

Harald Vilimsky, FPÖ-Politiker betritt die Bühne.

12.20

Bildquelle: privat

Matteo Salvini, Parteichef der „Lega Nord“ aus Italien, ist nun auf der Bühne. Auch Salvini übt massive Kritik an der EU und lobt seine Partner. Ähnlich euphorische Stimmung wie bei Le Pen oder Wilders kommt allerdings nicht auf.

„Ein neues Europa ist möglich“ und ein „Bye Bye Angela Merkel“ sind seine letzten Worte auf der Bühne

12.16

Bildquelle: privat

In einer mit Parolen nur so gespickten Rede, sprach Wilders vom „Anfang eines patriotischen Frühlings in Europa“. Als besonderes Feindbild sieht Wilders den Islam und die Islamisierung, welche den Verfall von Werten zur Folge habe – „Unsere Heimat bleibt unsere Heimat“

Flüchtlingsheim bezeichnet der Holländer als „Brutstätte für Terroristen“ und spricht von der Angst „blonder“ Frauen ihre Haare offen zu zeigen.

Abschließend fragt er grinsend in die Menge: Was wir zu diesem Europa sagen? , woraufhin ein lautes „Nein“ durch den Saal ertönt.

Abschließend ruft Wilders das „Jahr des demokratischen Friedens“ und ist sich sicher, dass dieses „ein Jahr des Volkes sein wird“

11.50

Bildquelle: privat

11.45

Bildquelle: privat

Nach lauten „MErkel Muss weg“ Spechchören betritt der Niederländer, Geert Wilders, die Bühne

11.42

Bildquelle: privat

Eine erschreckende Rede – Unter Sprechchören verlässt Le Pen das Pult. Marie Le Pen spricht in ihrer Rede von dem „Ende einer Welt und der Geburt einer Neuen“. Die EU bezeichnet sie als „Tyrannei unter der die Nationalstaaten leiden müssen“. „Patriotismus ist die Politik der Zukunft“

11.28

Bildquelle: privat

11.16

Bildquelle: privat

Als „Frau mit dem schönsten Lächeln Frankreichs, die nächste Präsidentin Frankreichs“, begrüßt der Moderator Marie Le Pen auf der Bühne. Zuschauer halten Schilder mit ihrem Namen in die Höhe

11.14

Bildquelle: privat

Mit den Worten: „Herzlich willkommen, das neue Europa“ verabschiedet sich Pretzell vom Rednerpult

11.09

Bildquelle: privat

Die ersten Besucher werden von der Security aus dem Saal entfernt

11.08

Bildquelle: privat

Pretzell spricht von einem neuen Europa, deren Mitglieder im Saal versammelt sind und Lösungen für aktuelle Probleme haben.

Er fordert: „Bestimmte Schritte, die zu weit gegangen sind, wieder zurückdrehen“

10.58

Bildquelle: privat

„Familie ist größer geworden, als es denen, die dort draußen in der Kälte demonstrieren, lieb ist“

10.56

Bildquelle: privat

In seiner Eröffnungsrede begrüßt Marcus Pretzell, unter höhnischem Beifall der Halle, die 350 anwesenden Journalisten, insbesondere einen Kollegen der FAZ, der sich die Akkreditierung erklagt hat

10.49

Bildquelle: privat

Der Moderator begrüßt das Publikum und freut sich die „patrotischen Europäer“ anzukündigen, welche unter lautem Beifall die Halle betreten

10.46

Bildquelle: privat

Es geht los – Mit einem majestätischen Intro startet die Veranstaltung

10.45

Bildquelle: privat

KOBLENZ. Die ENF-Fraktion („Europe of Nations and Freedom“) des Europäischen Parlamentes lädt heute, 21. Januar, ab 10 Uhr, zu einem Kongress in der Koblenzer Rhein Mosel Halle ein. Die umstrittene Fraktion, unter dem Vorsitz der französischen „Front-National“ Politikerin, Marie Le Pen, ist ein Zusammenschluss von insgesamt 40 Mitgliedern aus 9 europäischen Ländern. Es ist ein Treffen der europäischen Rechten.

SPITZENVERTRETER DER EUROPÄISCHEN RECHTEN

Nach Koblenz eingeladen hat die Partei „Alternativ für Deutschland“ (AfD) in Person von Marcus Pretzell, dem einzigen deutschen Mitglied der ENF-Fraktion und Abgeordneter der „AfD“ im EU-Parlament. Mit Redebeiträgen von Marie Le Pen, Vorsitzende des „Front National“ aus Frankreich, Geert Wilders, Vorsitzender der „Partei für Freiheit“ aus der Niederlande und Matteo Salvini, Parteichef der „Lega Nord“ aus Italien sind die Spitzenvertreter der rechten Parteien Europas vertreten. Le Pen und Co. stellen „ihre Vision für ein Europa der Freiheit vor“, beschreibt die ENF die Veranstaltung. „Gekrönt wird die Veranstaltung von Frauke Petry, Bundessprecherin der AfD“, heißt es weiter.

BESTIMMTE PRESSEVERTRETER AUSGESPERRT

Für großes Aufsehen sorgte die Alternative für Deutschland im Vorfeld der Veranstaltung. Pressevertretern der „GEZ-Medien“, sowie unter anderem Journalisten des Spiegels und des Handelsblattes, wurde die Akkreditierung zur Berichterstattung in der Kongresshalle verweigert. Eine fragwürdige Vorgehensweise. Nicht Wenige sehen darin einen massiven Eingriff in das von den Grundrechten geschützte Gut der Pressefreiheit. Eine Akkreditierung von unserem lokalo.de-Reporter war ohne besondere Vorkommnisse möglich.

„KOBLENZ BLEIBT BUNT“

Zahlreiche Protestaktionen und Demonstrationen in und um Koblenz starteten teilweise bereits am Freitagabend. Die große Gegendemonstration „Koblenz bleibt bunt“ ist für den Samstagvormittag geplant und führt die Teilnehmer Ian der Kongresshalle vorbei in die Koblenzer Innenstadt. Mehr als 1000 Polizisten sind vor Ort im Einsatz und sollen für einen friedlichen Ablauf sorgen.

10.33

Bildquelle: privat

Die Eröffnung scheint sich zu verzögern – Die Bühne noch leer

10.05

Bildquelle: privat

Die Kongress-Halle füllt sich langsam. Ohne Probleme war ein Erreichen der Halle, die durch ein großes Polizeiaufgebot geschützt ist, möglich. Wenige Demonstranten sind bereits in der Nähe der Halle und positionieren sich vor den Polizeikontrollen. Offizieller Start der Großdemonstration „Koblenz bleibt bunt ist um 11 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof. Beginn der Veranstaltung ist um 10.10 Uhr mit der Eröffnungsrede durch Marcus Pretzell, gefolgt von Marie Le Pen um 10.35 Uhr.











4 KOMMENTARE

  1. GEZ Medien sind für mich keine Presse sondern mit über 80 Sendern für die Grundversorgung allein dafür da, die Deutungshoheit der Regierung zu erhalten.
    Pilcher ist keine Presse, Kochshows sind keine Presse, Quizshows sind keine Presse, Tatort und Lindenstraße ist keine Presse, Fernsehgarten-Silbereisen-Volksmusik ist keine Presse… für Nachrichten braucht man keine 80 Sender, Nachrichten sind für alle Sender gleich.
    Die ÖR können ja von den Agenturmeldungen abschreiben. Am Besten von denen, die der Staat finanziert.

    • Der Begriff „Presse“ ist der Qualität von lokalo geschuldet. Treffender wäre wohl „Medien“ gewesen.
      Dennoch, was ist Ihnen lieber: Hinterzimmerpolitik oder öffentliche Versammlung? Und genau an dieser Stelle entlarven Sie sich gerade selbst.

  2. Immer dann, wenn die Lückenpresse nicht berichtet, Beispiel Tagesschau zum Fall „Maria Ladenburger“, keine Berichterstattung wegen „eher regionaler Bedeutung“ udgl., dann muss man andere Medien und Presseerzeugnisse heranziehen, um an die Berichterstattung zu gelagen. JA, jetzt kommen FACEBOOK, Twitter, Diskussionsforen und Smartphone-Messenger zum Einsatz: Hier werden dann die jeweiligen Berichte aus „Lokal“-Zeitungen (sowie großen ausländischen Zeitungen) verlinkt, die das Kind beim Namen nennen.

    @Heiko
    Sind Sie es, Herr Zensurminister ??

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.