Zwei Jungen aus der Vulkaneifel finden über 1000 Euro – Und geben sie ab!

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MAYEN. Zwei Jungen aus Mayen haben 1170 Euro auf der Straße gefunden und bei der Polizei abgegeben. Zunächst habe es keine Hinweise gegeben, wem das Geld gehört habe, erklärte eine Sprecherin der Stadt Mayen am Mittwoch.

Dann habe sich aber herausgestellt, dass der Mitarbeiter eines Möbelhauses das Geld auf der Straße verloren habe.

Für ihre Ehrlichkeit wurden die beiden Jungen belohnt. „Die waren mit ihrer Mutter hier und haben ihren Finderlohn bekommen“, sagte die Sprecherin.

Das Möbelhaus beschenkte die beiden mit 50 Euro.

Die Höhe des Finderlohns berechnet sich in Deutschland nach dem Bundesgesetzbuch (BGB §978) wie folgt:

-Fundsache hat einen Wert bis 500 Euro: Finderlohn in Höhe von 5 % des Wertes
-Fundsache hat einen Wert über 500 Euro: Finderlohn in Höhe von 25 Euro (5 % von 500 Euro) plus 3 % von dem über 500 Euro hinausgehenden Wert
-Fundsache hat nur für den Verlierer einen Wert: Finderlohn wird nach dem billigem Ermessen des Verlierers festgesetzt
-Fundsache ist ein Tier: Finderlohn in Höhe von 3 % des Wertes
-Fundsache wird in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder in einer Behörde gefunden: es gibt keinen Finderlohn, wenn das Fundstück nicht einem Wert von 50 Euro entspricht; darüber hinaus gibt es nur die Hälfte des normalen Finderlohns (§ 978 BGB)

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