Deutlich weniger Viehbetriebe in RLP – Aber mehr Vieh pro Betrieb

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Bildquelle: pixabay.de

BAD EMS. Immer weniger landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz halten Vieh. Landesweit gab es im vergangenen Jahr knapp 6400 und damit fast elf Prozent weniger als 2013, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Zeitraum ging demnach die Zahl der gehaltenen Tiere nur um etwa ein Prozent zurück, im Schnitt gab es also zuletzt mehr Vieh pro Betrieb.

Auf den durchschnittlichen Betrieb kamen zuletzt 48 sogenannte Großvieheinheiten (GV), fünf mehr als 2013. Eine Einheit entspricht rund 500 Kilogramm Lebendgewicht, also etwa einer Milchkuh. Für ein Zuchtschwein werden 0,3 GV angesetzt, für eine Legehenne 0,004. In Rheinland-Pfalz gab es in den Viehbetrieben im vergangenen Jahr insgesamt etwa 309 400 Großvieheinheiten. Die meisten von ihnen waren Rinder (85 Prozent).

Dass weniger Betriebe Vieh halten, erklärten die Statistiker mit einer zunehmenden Spezialisierung: Viele Erzeuger hätten sich auf Wein, Obst oder Gemüse konzentriert. Zugleich sei es Betrieben mit Vieh gelungen, ihre Bestände dank moderner Haltungsformen zu vergrößern. So sei der Kosten- und Arbeitsaufwand je Tier gesunken.

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