Nach Mord an Unternehmer – Ermittler gehen von „Habgier“ aus

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Symbolbild "Polizeiabsperrung"

Bildquelle: Polizei rlp

LUDWIGSHAFEN / BAD DÜRKHEIM. Die Ermittler gehen im Fall des ermordeten Bauunternehmers aus Ludwigshafen / Mutterstadt von Habgier als Motiv aus (lokalo.de berichtete). Es sei den Tätern offenbar um das Geld des wohlhabenden, 49 Jahre alten Mannes gegangen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, am Dienstag.

Es gebe derzeit keine konkreten Anhaltspunkte für einen politischen Hintergrund für den Mord an dem Unternehmer mit türkischen Wurzeln.

Die Leiche des Mannes war am Freitag in einem Wald bei Bad Dürkheim gefunden worden. Zuvor war er nach Angaben örtlicher Medien erpresst worden. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest: Zwei Männer, 49 und 37 Jahre alt, sowie eine 42 Jahre alte Frau.

Das Auto des Mannes wurde in Mannheim gefunden – genau wie das Fahrzeug eines 64-Jährigen, dessen Leiche im November in Ludwigshafen entdeckt worden war. „Beides waren Geschäftsleute, beide galten von ihrem Auftreten her als wohlhabend“, sagte Ströber.

Auch in der Ausführung der Tat gebe es Parallelen. Deswegen sehe er eine Verbindung zwischen den beiden Tötungsdelikten. Beide Männer fuhren teure Sportwagen, beide Fahrzeuge standen nach der Tat im Norden von Mannheim.

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