Zweiter Einsatztag beendet – Alle explosiven Stoffe abtransportiert

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Bildquelle: Polizei Westpfalz

LAUTERECKEN. Wie die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein und das Polizeipräsidium Westpfalz in einer gemeinsamen Pressemitteilung mitteilen, ist uch der zweite Einsatztag zum Abtransport explosiver Stoffe aus einem Wohnhaus in Lauterecken ohne Zwischenfälle verlaufen.

Nachdem bereits am Freitag mehr als die Hälfte abtransportiert werden konnte, wurde am Samstag das restliche Material aus dem Gebäude geholt und zum vorübergehenden Lagerort gebracht. Mit dem Abtransport des Sprengstoffes durch die Experten des LKA und den sich daran anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen mittels Sprengstoffspürhunden wurde die Sicherheit gemeldet. Gegen 13 Uhr konnten die Absperr- und Evakuierungsmaßnehmen beendet werden und die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Einsatzleiter der Polizei, Kriminaldirektor Heiner Schmolzi, und der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, Andreas Müller, zeigten sich mit dem Ablauf und der reibungslosen Zusammenarbeit von Polizei, Kommune, Feuerwehr und Rettungsdienst äußerst zufrieden. Ihr Dank gilt den betroffenen Anwohnern, den Gewerbetreibenden und der Bevölkerung für ihr Verständnis für die nicht unerheblichen Beeinträchtigungen.

„Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Kräften für die engagierte und motivierte Arbeit“, so Beigeordneter Andreas Müller. Und Heiner Schmolzi betont, dass der Zeitplan durch das professionelle Zusammenwirken des Entschärfer-Teams des LKA mit seinen Unterstützern des BKA, der Bundespolizei und der Bundeswehr sowie den Spezialeinheiten der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz „mehr als eingehalten werden“ konnte. Insgesamt wurden annähernd fünf Zentner pyrotechnisches Material abtransportiert, davon mehr als 100 Kilo explosive Stoffe.

Auch der „Chef-Entschärfer“ Udo Jastrzembsky zeigte sich entsprechend zufrieden: „Der Einsatz ist vom Team hervorragend gemeistert worden. Alle haben Hand in Hand gearbeitet und dazu beigetragen, dass die Behörden übergreifende Zusammenarbeit so gut funktionierte und man das Material schnellstmöglich abtransportieren konnte.“ Selbst für den erfahrenen Delaborier war der Einsatz in Lauterecken nicht alltäglich. „Vor allem deswegen, weil so viel selbstgebaute Pyrotechnik dabei war. Das war von der Menge und der Größe her wirklich ungewöhnlich.“

Eine Streife der Polizei wird weiterhin vor Ort sein, um das Anwesen zu sichern, damit in den nächsten Tagen noch weitere notwendige Maßnahmen der Spurensicherung durch die Kriminalpolizei durchgeführt werden können.

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