Verletzter mit 3,5 Promille gibt der Polizei Rätsel auf

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Symbolbild Polizeieinsatz

Bildquelle: Polizei / Pressportal

KAISERSLAUTERN. Die Polizei in Kaiserslautern rätselt, ob ein 61 Jahre alter Zecher mit Kopfverletzung ein Gewaltopfer oder ein Unfallopfer ist. Der Mann war am Mittwoch sturzbetrunken, unterkühlt und mit einer schweren Kopfverletzung auf einem Gehweg gefunden worden, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten.

Außerdem war sein Nasenbein gebrochen. Die Blutprobe ergab 3,5 Promille. Der 61-Jährige berichtete, er sei auf dem Heimweg zusammengeschlagen worden.

Am Ort des angeblichen Geschehens fanden die Beamten nichts, was auf eine Auseinandersetzung hindeutete.

Anders sah es an der Stelle aus, an der der Mann gefunden worden war. Dort entdeckten sie an der Ecke einer Mauer eine größere Blutlache. „Aufgrund der Beschaffenheit der Mauer besteht die Möglichkeit, dass der Mann gestürzt, mit dem Kopf gegen die Mauerecke gestoßen ist und sich dabei die Verletzungen zugezogen hat“, teilten die Beamten mit. Sie suchen jetzt nach Zeugen.

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