Schlechte Ware? – Drogendeal eskaliert und endet in der Zelle

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Bildquelle: Wikipedia

LUXEMBURG-STADT. Gestern Mittag wurde in Luxemburg-Stadt, in der „Rue de Strasbourg“ eine Schlägerei gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Männer eine handfeste Auseinandersetzung hatten, in der sich auch schon mehrere Umherstehende eingemischt hatten.

Der Grund der Auseinandersetzung war, dass einer der Männer erpresst wurde Geld auszuhändigen.

Ursprung der Erpressung war ein Handel mit Kokain, in der Nacht zuvor. Als der Käufer am Mittag erneut Kokain erwerben wollte, verweigerte der Verkäufer ihm dies.

Der unzufriedene Käufer suchte kurze Zeit später den Verkäufer erneut auf, um das Geld zurück zu fordern, das er in der Nacht für den Kauf der Drogen bezahlt hatte.

Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, zog der Drogenkäufer ein Messer und bedrohte damit dem Dealer. Der Verkäufer händigte einen Schein aus, mit welchem sich der mutmaßliche Täter nicht zufrieden gab und seinem Gegenüber daraufhin die Brieftasche entriss.

Nachdem er das Geld entwendet hatte, gab er die Brieftasche zurück. Als Käufer und Dealer sich kurz darauf erneut in der Straße kreuzten, kam es zum Streit und die Polizei wurde verständigt.

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und ordnete die Festnahme des Käufers an. Der Mann wurde heute Morgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Der mutmaßliche Drogenhändler hingegen hatte beim Eintreffen der Polizei keine Drogen mehr bei sich, weshalb sich die Beamten darauf beschränkten diese Person zu protokollieren.

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