Stadt Trier steigt aus regionaler Wirtschaftsförderung aus

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TRIER. Landrat Günther Schartz zeigt Verständnis für die Entscheidung der Stadt Trier, aus dem kommunalen Zweckverband „Wirtschaftsförderung Trierer Tal“ auszusteigen.

„Ich bedauere aber sehr, dass die Stadt Trier die jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit des Zweckverbandes aktuell nur unter finanziellen Aspekten betrachtet“, so Schartz. Da seiner Kenntnis nach auch die Beteiligung der Stadt Trier an der „Flugplatz Föhren GmbH“ geprüft werde, legt der Landrat Wert darauf, dass die Stadt Trier generell Klarheit über ihre Vorstellungen einer regionalen Wirtschaftsförderung und ihr Verhältnis zu dem Umlandkreis und den Umlandgemeinden herstellt.

Den Ausstieg aus dem Zweckverband „Wirtschaftsförderung Trierer Tal“ werde der Kreis zum Anlass nehmen, die regionale Wirtschaftsförderung mit den Gemeinden neu aufzustellen. So habe er den Geschäftsleitungen der Zweckverbandes „Trierer Tal“, des „Industrieparks Region Trier“ und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises bereits vor Monaten den Auftrag geben, sich der Frage des Bestandmanagements sowohl hinsichtlich der Flächen als auch der angesiedelten Betriebe intensiver zu widmen. Auch die Erweiterung des „Industrieparks Region Trier“ in Föhren sowie noch verfügbare Flächen in Saarburg, Konz und Trierweiler seien hierbei zu betrachten. Erste Gespräche über eine solche Neuausrichtung hätten bereits stattgefunden und fänden in nächster Zeit statt. Dabei sei er offen auch für die Miteinbeziehung bisher nicht im Zweckverband organisierter Gewerbeflächen, wie z.B. in Hermeskeil, so Schartz.

Auf jeden Fall ist es aus seiner Sicht erforderlich, eine gemeindeübergreifende und effektive Wirtschaftsförderung zu haben. Das fordere die hohe Dynamik unserer mittelständischen Unternehmerstruktur bei der zentralen Lage des Landkreises, so Schartz.

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