Miezen – Auswärtsniederlage in Nürtingen

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Bildquelle: Jürgen Brech

NÜRTINGEN. Innerhalb des 11. Spieltages der 2. Handball Bundesliga mussten sich die Trierer Miezen mit 27:25 (10:13) bei der TG Nürtingen geschlagen geben. Dabei waren die Moselstädterinnen über weite Strecken der Begegnung bestimmend, verloren in der spielentscheidenden Phase allerdings den Zugriff.

Der MJC-Tross war, wie im Vorfeld berichtet, ohne Toptorschützin Lucia Weibelova und Außenspielerin Ramona Constantinescu in den Südosten der Region Stuttgart gereist. Ab 19.30 Uhr wurden die 450 Zuschauer in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle Zeugen eines guten Nürtinger Starts, die Mannschaft von Stefan Eidt führte und beim Stand von 6:3 wurde es Miezentrainerin Cristina Cabeza Gutiérrez zu bunt: Team-Time-Out Trier. Die Ansprache der 39-jährigen Spanierin fruchtete, ihrer Mannschaft gelang ein Vier-Tore-Lauf und das Spiel kippte abrupt zugunsten der blau-weißen MJC. Mit einer passablen drei Tore Führung (10:13) ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann vor allem für die 30 mitgreisten Trierer Schlachtenbummler vielversprechend: Die Miezen machten da weiter wo sie in HZ. 1 aufgehört hatten und erspielten sich eine vier Tore Führung (16:20). Was dann geschah, ist vor allem auf die Abschlüsse der Moselstädterinnen zurückzuführen, Christine Hesel zwischen den Nürtinger Pfosten entschärfte reihenweise Würfe aus der Nahwurfzone und ebnete ihren Rot-Weißen den Weg zur Aufholjagd. So gelang den Schwäbinnen eine Fünf-Tore-Serie zum 21:20. Ab der 51. Minute drehte sich das Spiel in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Sporthalle, hatte Dora Simon Varga zuvor noch zum 22:22 einnetzen können, war es nun Linkshänderin Breidert, die ihrer TGN mit einem Doppelschlag (53.,54.) die 24:22 Führung besorgte. Daraufhin zog Miezentrainerin Cristina Cabeza Gutiérrez abermals die grüne Karte und nahm das Team-Time-Out, doch der erhoffte Effekt aus HZ. 1 bliebt aus, die Moselstädterinnen konnten nicht nachziehen.

Nürtingens Nr. 10 Breidert lief hingegen zur Höchstform auf, ihr Wurf schlug wie gewohnt im oberen linken Toreck ein: 25:22 (55.). Die Linkshänderin, in der vergangenen Spielzeit zur Spielerin der Saison der 2. Handball Bundesliga gekürt, markierte mit ihrem fünften Strafwurf ihren Treffer Nr. 15 und die Entscheidung: 27:24 (59.). Den Miezen gelang danach, wenige Augenblicke vor Abpfiff, hingegen lediglich Ergebniskosmetik durch Dora Simon Varga: 27:25.

Für die Miezen am Ball: Kockler, Eckelt – Czanik (3), Greinert, Houben (2), Knoroz (4), Müller (5), Petrovska, Sattler, Simon-Varga (9/5), Welter (1), Zrnec (1)

Durch ihre Niederlage rutschen die Miezen einen Platz in der Tabelle und belegen Rang 4., punktgleich mit dem Team von Stefan Eidt (13:9). Ihre letzte Partie des Jahres bestreiten die Miezen am kommenden Sonntag (18.12) im Heimspiel gegen die HSG Kleenheim (Anwurf: 16.00 Uhr).

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