Grandioses Spiel – Gladiatoren schicken die Towers heim nach Hamburg

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TRIER. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben den nächsten Heimsieg eingefahren. Gegen die Hamburg Towers gewannen die Moselstädter am Ende verdient mit 66:55 (38:25) und unterstrichen ihre Playoff-Ambitionen.

RÖMERSTROM Gladiators – Cheftrainer Marco van den Berg startete mit Simon Schmitz, Ryan Nicholas, Joey van Zegeren, Sebastian Herrera und Brandon Spearman in die Partie gegen den direkten Tabellennachbarn aus Hamburg.

Von Beginn an dominierten die Hausherren aus Trier das Spielgeschehen und führten früh mit 8 Punkten (12:4). Vor allem in der Offensive zeigten sich die RÖMERSTROM Gladiators extrem variabel und punkteten sowohl in der Zone als auch fernab der Drei-Punkte-Linie.

Die Hamburg Towers – angeführt durch den ehemaligen Trierer Justin Raffington – kamen mit zunehmender Spielzeit zwar besser in die Partie, hatten den Gastgebern in den ersten zehn Minuten jedoch nur wenig entgegenzusetzen. Bei einem Stand von 23:11 ging es für beide Teams in die erste Viertelpause.

Die RÖMERSTROM Gladiators knüpften im zweiten Spielabschnitt zunächst nahtlos an die Leistung aus dem ersten Viertel an. In der Defensive nahezu unüberwindbar – in der Offensive weiterhin eiskalt. Von Minute zu Minute bauten die Gastgeber ihre Führung aus und lagen in den zweiten zehn Minuten bereits früh mit 15 Punkten in Front (32:17).

Bis zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Towers um Cheftrainer Hamed Attarbashi zwar wieder an die Moselstädter heran, ließen die Gastgeber jedoch immer wieder unbedrängt zum Abschluss kommen.

Folgerichtig ging es für beide Teams beim Stand von 38:25 in die Halbzeitpause.

Konzentrierte Leistung zum Ende des Spiels

Nach dem Seitenwechsel bot sich den 1.685 Zuschauern in der Arena Trier zunächst ein sehr zerfahrenes Spiel. Beide Mannschaften leisteten sich vor allem im Aufbauspiel viele Fehler und verfehlten einfache Korbleger.

Nach einem ereignisarmen dritten Viertel gingen die RÖMERSTROM Gladiators mit einer 12-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt (47:35).

In den abschließenden zehn Minuten wurde es dann noch einmal spannend: Die Hamburg Towers kämpften sich zurück in die Partie und verkürzten den Rückstand auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier auf zwischenzeitlich sieben Punkte (58:51). Doch Trier – bis zu diesem Zeitpunkt in der Offensive zu inkonsequent – behielt vor allem von der Freiwurflinie die Nerven und schaffte es, den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen.

Am Ende fuhren die Moselstädter gegen die Hanseaten einen verdienten 66:55-Erfolg ein und kehrten damit nach dem Auswärtserfolg in Kirchheim auch vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur.

Nach 15 Spieltagen stehen die RÖMERSTROM Gladiators Trier auf dem neunten Tabellenplatz und bleiben dem punktgleichen Achtplatzierten aus Paderborn weiterhin auf den Fersen.

Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Moselaner am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in der Arena Trier. Dann gastiert das TEAM EHINGEN URSPRING an der Mosel.

Marco van den Berg nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel zwar gewonnen, aber ich bin mit unserer Leistung nicht zufrieden. Unser Auftreten war heute zu unerwachsen, nicht abgeklärt genug. Ich hatte ein besseres Spiel von unserer Mannschaft erwartet. Wir sind noch nicht auf dem Niveau, das wir erreichen können.“

Scouting:
Brandon Spearman (20 Punkte/4 Rebounds/2 Assists), Simon Schmitz (12/0/4), Ryan Nicholas (11/11/1), Joey van Zegeren (8/3/0), Kevin Smit (7/1/2), Jack Eggleston (4/11/1), Sebastian Herrera (2/4/3), Kilian Dietz (2/2/1), Pablo Coro (0/1/2), Thomas Grün (0/1/0), Rupert Hennen (n.e.), Nils Maisel (n.e.)

6 KOMMENTARE

  1. … schicken die Towers heim nach Frankfurt?

    Also entweder machen die Towers einen Zwischenstopp in Frankfurt oder sie fuhren heim nach Hamburg!!

      • Entscheiden Sie sich doch mal, welche Liga nun eine Operettenliga ist. Erste Basketball Bundesliga oder doch die zweite Basketball Bundesliga?
        Oder trollen Sie hier umher, weil man das Fanzelt im Moselstadion abgerissen hat?

          • Ich hätte eher die erste genommen, die auch schon als BBBL (Bananen-BBL) bekannt ist.
            Interessant würde ich es finden, womit Sie es begründen, dass auch die zweite BBL eine Operettenliga sein soll? Soweit ich weiß hat es hier noch keine Finanzdebakel wie in der BBL gegeben.

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