RÖMERSTROM Gladiators besiegen Auswärtsfluch – 72:90-Erfolg gegen Kirchheim

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TRIER / KIRCHHEIM. Erster Auswärtserfolg nach sechs Niederlagen in Folge: Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben erstmals seit dem ersten Spieltag der ProA-Saison 2016/2017 wieder einen Sieg auf fremdem Parkett eingefahren. Gegen die VfL Kirchheim Knights gewann das Team von Cheftrainer Marco van den Berg am Ende verdient mit 72:90 (34:40).

Von Beginn an begegneten sich der Tabellenneunte aus Trier und der aktuell Zeitplatzierte der 2. Basketball-Bundesliga aus Kirchheim auf Augenhöhe und lieferten sich ein enges Duell.

Die RÖMERSTROM Gladiators – zunächst mit neun Punkten in Führung (6:15) – ließen nach einem starken Start zum Ende des ersten Viertels immer weiter nach und kassierten einen zwischenzeitlichen 12:0-Lauf der Kirchheim Knights (18:15). Kevin Smit und Joey van Zegeren sicherten jedoch – nach vier Minuten ohne Trierer Punkt – das 20:20-Remis nach den ersten zehn Minuten.

Starke Teamleistung im 2. Viertel

Auch im zweiten Spielabschnitt zeigte sich den Zuschauern in der Sporthalle Stadtmitte eine weiterhin ausgeglichene Partie, die von mehreren Läufen beider Mannschaften geprägt war. Sobald sich Trier absetzen konnte – wie beispielsweise beim Stand von 29:37 zu Gunsten der Gäste – pirschten sich die Ritter aus Kirchheim erneut an die Gladiatoren von der Mosel heran. Doch anders als in der vorangegangenen Partien behielten die RÖMERSTROM Gladiators am Samstagabend in kritischen Phasen die nötige Ruhe auf dem Parkett und setzten genau dann immer wieder Akzente im Offensivspiel. Bei einem Stand von 34:40 ging es in die Halbzeitpause.

Brandon Spearman und Sebastian Herrera dominieren 3. Viertel

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schafften es die van den Berg-Schützlinge zunächst, ihren Vorsprung auf die VfL Kirchheim Knights weiter auszubauen. Joey van Zegeren markierte mit einem krachenden Dunking eine zwischenzeitliche 9-Punkte-Führung der Moselaner (38:47). Kirchheim gab sich jedoch nicht geschlagen, profitierte von Fehlern der Gäste und ging bei knapp sechs verbleibenden Spielminuten im dritten Viertel erneut in Führung (52:51) – ein Weckruf für die RÖMERSTROM Gladiators.

Brandon Spearman und Sebastian Herrera nahmen von nun an das sogenannte „Heft in die Hand“ und schafften es – durch zusammengerechnet 14 Punkte – die Partie bis zum Ende des dritten Spielabschnitts noch einmal zu Gunsten der Moselstädter zu drehen (57:62).

Trier verteidigt Vorsprung bis zum Ende des Spiels

Pablo Coro eröffnete das letzte Viertel mit einem getroffenen Drei-Punkte-Wurf zum 57:65. Kirchheim antwortete – ließ jedoch in der eigenen Defensive zu viel Raum für das an diesem Abend immer wieder forcierte Inside-Spiel der Gladiatoren.

Die RÖMERSTROM Gladiators bauten in den Schlussminuten ihre Führung immer weiter aus und sorgten mit zwei aufeinanderfolgenden Drei-Punkte-Treffern von Sebastian Herrera und Simon Schmitz für die Vorentscheidung der Partie (70:84).

Am Ende stand ein verdienter 72:90-Erfolg für die RÖMERSTROM Gladiators Trier bei den VfL Kirchheim Knights zu Buche, die erstmals seit dem 1. Spieltag ein Spiel in der Fremde für sich entscheiden konnten.

Einziger Wermutstropfen der Partie: Johannes Joos musste zu Beginn des ersten Viertels aufgrund eines Nasenbeinbruchs verletzt ausgewechselt werden. Ob und wie lange der Big Man der Gladiatoren ausfallen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Moselstädter am kommenden Samstag um 19:00 Uhr in der Arena Trier. Zu Gast sind dann die Hamburg Towers um den ehemaligen Gladiatoren Justin Raffington.

Scouting:
Brandon Spearman (20 Punkte/3 Rebounds/1 Assist), Sebastian Herrera (17/3/4), Ryan Nicholas (16/8/4), Pablo Coro (12/3/2), Joey van Zegeren (10/2/1), Kilian Dietz (6/7/3), Simon Schmitz (6/8/13), Kevin Smit (3/1/2), Thomas Grün (0/0/1), Nils Maisel (0/0/0), Johannes Joos (0/0/0)

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