Via Whats App verabredet – Polizei verhindert Massenschlägerei

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KOBLENZ. Wie die Polizei Koblenz mitteilt, gingen seit Donnerstag, 1. Dezember, bei der Polizei in Koblenz mehrere telefonische Hinweise ein, dass am gestrigen Freitag eine Schlägerei zwischen mehreren Gruppen Minderjähriger im Koblenzer Innenstadtgebiet stattfinden sollte.

Die tätliche Auseinandersetzung wurde in mehreren WhatsApp Gruppen angekündigt und auch geplant. Gegen 15.30 stellten zivile Beamte etwa 30 Jugendliche in der Hohenfelder Straße fest. Eine Überprüfung ergab, dass sie eindeutig zum in Rede stehenden Personenkreis gehörten.

Die Gruppe wurde zur Feststellung der Personalien und zur Überprüfung, ob Personen Waffen mitführten, zum Polizeipräsidium gebracht. Dort stellten die Beamten u.a. einen abgebrochenen Billardqueue, 1 Messer und eine geringe Menge Marihuana sicher. Alle Minderjährigen erhielten Gelegenheit ihre Erziehungsberechtigten anzurufen, die sich wiederum über ein eigens eingerichtetes Infotelefon über die polizeilichen Maßnahmen erkundigen konnten.

Unmittelbar nach deren Abschluß wurden alle Personen entlassen. Zur Durchführung weiterer Ermittlungen wurden auch die Mobiltelefone sichergestellt. Zumindest gegen die Rädelsführer werden Strafverfahren eingeleitet. „Es ist erschreckend, dass sich so viele junge Menschen über ihre Smartphones zu einer tätlichen Auseinandersetzung verabreden und dann tatsächlich erscheinen“, so PHK Martin Velten von der PI Koblenz 1, der den Einsatz leitete.

„Neben den Strafverfahren werden wir selbstverständlich auch alle Möglichkeiten prüfen, die Rädelsführer kostenpflichtig zu machen“, sagte Velten weiter.

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