Top-Spiel am Samstag: MIEZEN mit breiter Brust gegen Rödertal

0

TRIER. Ab 19.30 Uhr rollt der Ball im Topspiel der 2. Bundesliga: Die Trierer Miezen sind innerhalb des 10. Spieltages als Tabellendritter gegen den Zweiten der Rödertalbienen gefordert. Nur zwei Punkte trennen die Moselstädterinnen und das Team aus dem sächsischen Großröhrsdorf.

Während die Tabellensituation nur eine knappe sportliche Entfernung zeigt, trennen beide Heimspielstätten, die Sporthalle Großröhsdorf und die Arena Trier, geographisch weite 650 km.

Das Team von Karsten Moos belegt nach 10 Spielen mit 15:5 Punkten den zweiten Tabellenplatz. Dabei hat der letztjährige Tabellenfünfte mit Jurgita Markeviciute, mit durchschnittlich 6,7 Toren pro Spiel, eine wahre Shooterin in seinen Reihen. Neben der gebürtigen Litauerin werden sich die Miezen auch auf die Rödertaler Nr. 7 Izabella Nagy einstellen, die mit bisherigen 54 Treffern ihr Können unter Beweis gestellt hat. Im bisherigen Saisonverlauf mussten sich die Sächsinnen ebenfalls gegen SG Rosengarten/Buchholz (21:23) geschlagen geben. Der Niederlage gegen Mainz (33:30) und dem Remis gegen Herrenberg (20:20), folgte zuletzt ein Sieg im Sachsenderby gegen Zwickau (18:22). Ihren guten Start wollen die Rödertalbienen zweifelsohne krönen und schielen auf die 1. Bundesliga.

In den Reihen der Miezen wird Maja Zrnec, wie zuletzt in Ketsch, wieder im Kader stehen, Triers Nr. 44 hat unter Vollbelastung trainiert und ist in Abstimmung mit der medizinischen Abteilung der Miezen wieder einsatzfähig. Im Übrigen kehrte MJC-Abwehrchefin Andrea Czanik erfolgreich von ihrer Nationalmannschaft an die Mosel zurück, ihre Slowakei gewann 27:16 gegen Litauen und qualifizierte sich somit für die Handball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr.

„Wir spielen bisher eine sehr gute Saison“, so Miezentrainerin Cristina Cabeza Gutiérrez, „es wird wichtig sein, dass wir aus einer kompakten Defensive mit einer guten Torhüterleistung starten, wenn das klappt können wir jedes Team schlagen“.

Im Hinblick auf die personelle Situation rund um die Arena Trier weiß die gebürtige Spanierin an Triers Seitenlinie zu berichten, dass einige Miezen innerhalb der spielfreien Woche angeschlagen waren: „Normalerweise würden wir eine freie Woche wie diese nutzen, um neue Impulse zu setzen, das war jedoch nicht möglich. Darüber hinaus war Andrea Czanik bei der slowakischen Nationalmannschaft, in der verbleibenden Trainingswoche werden wir uns bestmöglich auf den HC Rödertal vorbereiten“. Triers Toptorschützin Lucia Weibelova (64 Treffer) befindet sich nach ihrer Zerrung bereits auf dem Weg der Besserung, ihr Einsatz kann am kommenden Sonnabend mit Spannung erwartet werden.
Ein gutes Omen für die Moselstädterinnen bietet ein Blick auf die Statistik: Die erste und bislang einzige Partie des HCR in der Arena Trier konnten die Miezen am 19.März mit 24:19 für sich entscheiden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.