Stadt Trier gehört zu den meist verschuldeten Städten Deutschlands

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TRIER. Am Dienstag, 22. November, veröffentlichte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Ernest & Young“, eine Studio zur „Verschuldung der deutschen Großstädte von 2012 – 2015“.

Wie die Studie aufzeigt, zählt die Stadt Trier nun zu den „Top-Ten“ der Städte in Deutschland mit der höchsten Pro-Kopf Verschuldung. Mit einer Pro-Kopf Verschuldung von 6.985 Euro, belegt Trier damit den 9. Platz der meist verschuldeten Städte in Deutschland. Jeder Bürger hat demnach etwa 6.980 Euro Schulden im öffentlichen Haushalt.

Die Spitzenplätze belegen die Städte Oberhause, Saarbrücken und Mühlheim an der Ruhr. Mit Ludwigshafen (Platz 6) und Mainz (Platz 10), sind ebenfalls zwei weitere rheinland-pfälzische Städte im Ranking vertreten.

19 KOMMENTARE

  1. Respekt ! So kommt man auch in die Schlagzeilen. Liegt wohl daran dass wir die älteste Stadt sind.
    Und bald kommen noch 300.000 € mal einfach so dazu

    • Nein, das liegt daran, dass circa 10 Prozent der reichen Bevölkerung viele Immobilien besitzen und der deutsche Michel seine ökonomischen Renten in Form von z.B. Mietzins abgegraben bekommt oder er das Spiel der Preistreiberei auf dem Immobilienmarkt mit machen muss. Wenn man dann noch bedenkt, das der hohe Bodenwert in den Metropolen – der durch die Bevölkerung in Form von Steuern, wodurch die Infrastruktur ( div. Netze z.B. Breitband, Straßen, U-bahn, DB oder auch öffentliche Einrichtungen wie z.B. Krankenhäuser, Polizei, Behörden) usw. ausgebaut wurde sowie erwirtschaftet ist—dann versteht man auch, dass der Michel so langsam unruhig wird.
      Mit einer Bodenwertsteuer könnte man die reichen Immobilieneigentümer an den Kosten beteiligen. Das die cDU das nicht mit macht kann man verstehen, wenn man ihr Klientel kennt. Jedoch verstehe ich schon lange nicht mehr, warum die Sozialdemokraten sich nicht für eine solche Steuer einsetzen?!!! Und um es mal populistisch auszudrücken, O-Ton Fr. Bundeskanzlerin Dr. Merkel. „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut wie im Augenblick. …“Unglaublich was hier in Deutschland abgeht.

      • ….,das soll die Lösung sein? Immer wieder mehr Steuer und Gebühren erhöhen, anstatt nur das Geld auszugeben was man hat!!!!!!!! Aber wir machen ja weiter mit dieser unsäglichen Ausgabenpolitik auf Kosten unserer Kinder. Oder wie will dieser Stadtrat ein Theater als Dreispartenhaus in Zukunft finanzieren?

        • @Verbrecher an unseren Kindern

          Steuern wie steuern. Fragen sie doch mal den “Koffer Wolle“ aus dem Finanzministerium, warum er keine Bodenwertsteuer einführt, dazu könnte er parallel die Mehrwertsteuer senken??

      • @ Martin Morgenstern
        Was haben die Schulden einer Stadt mit der Immobilieverteilung unter der Bevölkerung zu tun?

        In Trier war HC Jensen als OB aktiv, da gab es nur Doppelname-rotgrün-mutikulti Politik, das Ergebnis haben Sie jetzt, vielleicht können Sie den HC oder seine Frau jetzt zum Essen mieten, dann geht es wenigsten der SPD besser.
        Vielleicht prüfen Sie einmal, wer denn die Masse an neuen Immobilie baut und vermarktet.

        Ihr Aussage ist pure linke Propaganda, war alles da und im Ergebnis nur grausam.

        • @helmut heibel

          Sie haben meinen Kommentar nicht verstanden.
          Übrigens, ich bin nicht links. Ich bin katholisch!
          Also wenn es nach ihnen geht, dann immer weiter so?
          Um es mit Papst Franziskus seinen Worten auszudrücken.
          „Diese Wirtschaft tötet!“

          • @Martin Morgenstern

            Das Zitat “ Diese Wirtschaft tötet!“ ist von der Aussage her falsch, es sind Menschen die töten, weil sie gierig sind.
            Ich bin ein Freund der sozialen Marktwirtschaft, nur die gibt es nicht mehr, faktisch betreiben wir eine Staatswirtschaft. Deutschland befindet sich derzeit in einem „Glückshoch“ wenn jetzt die Zinsen zu steigen beginnen, was durchaus möglich ist, dann finden Sie niemanden mehr, der sich zu einer Refinanzierung zu 3% nach deutschem Mietrecht enteignen lässt. Ich bin aber der generellen Meinung, dass der Anteil an Wohneigentum in der Bevölkerung zu gering ist.

      • „Mit einer Bodenwertsteuer könnte man die reichen Immobilieneigentümer an den Kosten beteiligen.“

        Nein, ihr könnt ‚die Trumps‘ nicht beteiligen. Steuern und Aufschläge bezahlen nämlich immer nur die Endverbraucher bzw. hier die Mieter. Obwohl man bestimmte Kosten manchmal „umetikettieren“ muss, Beispiel Neuregelung Maklergebühr, es wurden und werden IMMER ALLE Kosten in den Endpreis einkalkuliert. Steuern sind sog. Durchlaufposten.

        • „Beispiel Neuregelung Maklergebühr, es wurden und werden IMMER ALLE Kosten in den Endpreis einkalkuliert. Steuern sind sog. Durchlaufposten.“

          Was hat das mit der Bodenwertsteuer zu tun?
          Hier ein Link dazu.
          http://www.landvaluetax.org/international/was-ist-die-bodenwertsteuer.html

          Frau Merkel und ihr eifriger Finanzminister sollten mal über folgendes Zitat von KÖNIG SALOMON nachdenken.
          „Ein König richtet das Land auf durch Recht. Wer aber viel Steuern erhebt, richtet es zugrunde.“

  2. Offensichtlich ist die Verwaltung der Stadt Trier in Finanzangelegenheiten besonders befähigt und hat in den letzten 40 Jahren viel Geschick bewiesen

  3. @helmut heibel

    „Das Zitat “ Diese Wirtschaft tötet!“ ist von der Aussage her falsch, es sind Menschen die töten, weil sie gierig sind.“

    Das Urteil vom heiligen Papst Franziskus ist genau richtig und es sind nicht nur die Menschen die töten, weil sie gierig sind, sondern auch die sozioökonomischen Verhältnisse die durch den Mechanismus ausgelöst werden.

    „Ich bin ein Freund der sozialen Marktwirtschaft, nur die gibt es nicht mehr, faktisch betreiben wir eine Staatswirtschaft.“

    Wenn sie auch ein Freund der sozialen Marktwirtschaft sind, dann sollten sie auch dementsprechend handeln, siehe Walter Eucken (Wirtschaftsmacht und Wirtschaftsordnung)
    „Es sind also nicht die sogenannten Missbräuche wirtschaftlichen Macht zu bekämpfen, sondern wirtschaftliche Macht selbst“
    Das mit der Staatswirtschaft stimmt im zeitl. Kontext auch nicht. Wir befinden uns zurzeit in Marktgesellschaften. Katastrophe!

    „Ich bin aber der generellen Meinung, dass der Anteil an Wohneigentum in der Bevölkerung zu gering ist.“

    Ach ne wirklich?!
    Auf den zweit letzten Platz sind wir in Europa, siehe angehängte Statistik.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigentumsquoten-in-europa/
    Und um es nochmal populistisch auszudrücken, O-Ton Fr. Bundeskanzlerin Dr. Merkel. „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut wie im Augenblick. …“
    Wirklich unglaublich was hier in Deutschland abgeht.

    • @martin Morgenstern,

      es ist mit Ihnen recht Sinnlos, Sie lesen, was Sie in Ihrer Welt lesen/verstehen wollen.

      Das leben ist doch nicht schwarz/weiß,
      natürlich ist mir der Ordoliberaliusmus bekannt, der Papas ist toll für Glaubensfragen, aber nicht so gut in wirtschaftlichgen Lösungen. Wo ist denn bei uns noch freier Markt? Wir sind bis ins letzte Glied geregelt, schauen Sie sich unsere Staatsquoten mal an, die Steuern sind derart ungerecht, dass Sie bei 55000€ Einkommen p.a. schon den Spitzensteuersatz erreichen, dann wird eine Angstpolitik via Klimaprognosen eröffnet, diese führt dazu, dass die Familien in den Wohnungen nun die Windkraftanlagen und den Solarschrott der Eigenheimbesitzer, Landwirte und Steuersparmodellbetreiben refinanzieren.
      In unser Sozialsystem wurden nach 1989 14 Mio neue Mitglieder aufgenommen, die nie etwas hinein gezahlt hatten, jetzt kommen jährlich nochmal ein paar hundertausend dazu.
      Um 2000 herum wirden die Löhne der Menschen in Deutschland mehr oder weniger eingefrohren, die allgemeinen Kosten stiegen aber weiter.
      Da sind wir nun und die Politik wundert sich, dass die Menschan nun die AFD wählen.

  4. na endlich her mit Maßnahmen : mehr blitzen und das Geld von Luxemburgern eintreiben , höhere Gebühren für falsches Parken und alle weiteren Verwarngelder , Erhöhung der der Vergnügungssteuer , her mit der ´´Bettensteuer ´´ , mehr Bemühen um Ansiedlung von Handel und Gewerbe , schnellere Genehmigungsverfahren , Schaffung von mehr Gewerbeflächen , StartUpInitiativen ,Messen und Kongresse, Verbesserung der Infrastruktur zur Ansiedlung von Unternehmen , Imageverbesserung der Stadt – Imagefilme , Förderung des Tourismus usw usw

    • Peanuts. Sinnvoller wären Struckturelle Veränderungen .
      Z.b. die ganzen Schmarotzer im Umkreis zur Kasse beten die die Trierer Infrastruktur nutzen ohne ihren Anteil voll zu bezahlen. Beispiele sind das Theater, Tierheim, Museen. Und ganz besonders die Schulen : Es gibt Abiturjahrgänge, da kommen 50-60 % der Schüler nicht aus Trier, trotzdem muss die Stadt denen die Schulen bauen und unterhalten, die Schulbusse bezahlen. Das sind Millionenbeträge. Jedes Jahr.

      • Diese Leute haben aber auch entscheidende Nachteile.
        Alles ist weit weg (Geschäfte, Sportmöglichkeiten, Kultur, etc.), die Infrastruktur kann weniger bis garnicht genutzt werden (Stadtbus, Bahn).
        Zu den Schulen kann ich nichts sagen, aber das sollte nur ein kleiner Kostenpunkt sein, im Vergleich zu anderen. Schulbusse fahren in der Stadt kaum, die werden von der Kreisverwaltung beauftragt und sind für die Stadt nicht relevant (und damit kein Kostenfaktor).
        Viel mehr ärgert mich immer wieder, wie das Ordnungsamt Geld liegen lässt (Falschparker werden seltenst abgeschleppt, das ohnehin lächerlich niederige Strafmaß wird seltenst voll ausgenutzt). Was man mit diesem Geld alles machen könnte…

        • Die Schülerbeförderung wird vom Schulträger bezahlt.
          Die Standortfaktoren wie Läden, Ärzte etc. werden auf dem Land ja bewusst in Kauf genommen. Dafür spart man ja auch z.b. bei Müllgebühren( sind im LK billiger), Grundstück etc.

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