Römertsrom Gladiators verpassen Sensationssieg gegen den MBC

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TRIER. Die Römerstrom Gladiators Trier haben im fünften Heimspiel der Saison ihre erste Niederlage in der Arena Trier hinnehmen müssen. Gegen den Mitteldeutschen Basketball Club verloren die Moselstädter nach großem Kampf mit 72:80 (36:37).

Marco van den Berg startete anders als gewohnt in die Partie gegen den Tabellenersten aus Weißenfels. Kevin Smit, Joey van Zegeren, Jack Eggleston, Sebastian Herrera und Brandon Spearman erhielten das Vertrauen ihres Cheftrainers, konnten dieses jedoch vorerst nicht zurückzahlen.

Der Mitteldeutsche BC um Head Coach Igor Jovovic spielte von Beginn an stark auf und führte bereits nach wenigen Minuten deutlich mit 2:18. Trier konnte die Wölfe vor allem innerhalb der Zone nur schwer kontrollieren und kassierte dort alleine im ersten Viertel satte 14 Punkte.

Mit einem Zwischenstand von 16:23 ging es in die erste Spielpause.

Zweites Viertel geht klar an Trier

In den zweiten zehn Minuten zeigte sich den 1.999 Zuschauern in der Arena Trier vorerst ein unverändertes Bild: Der MBC kontrollierte die Partie, die Gladiators versuchten sich mit aller Kraft zu wehren.

Erst nach etwas mehr als fünf Minuten im zweiten Viertel fanden die Trierer allmählich ins Spiel und steigerten sich minütlich.

Ein 9:0-Lauf Ende der ersten Halbzeit – eingeläutet durch Brandon Spearman, finalisiert von Sebastian Herrera – brachte die Gladiatoren vor der Pausensirene bis auf einen Punkt an den Mitteldeutschen BC heran (36:37).

Herrera glänzt im dritten Spielabschnitt

Viel stärker als noch zu Beginn der Partie zeigten die Gladiators dann ihr wahres Können. Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive gingen die Trierer nun bissiger und aggressiver zu Werke als die Gäste aus Weißenfels.

Folgerichtig führten die Moselaner nach der Hälfte des dritten Viertels mit insgesamt neun Punkten (53:44). Allen voran Sebastian Herrera blühte im dritten Spielabschnitt auf und versenkte gleich vier Drei-Punkte-Würfe im gegnerischen Korb.

Doch trotz des zwischenzeitlichen Vorsprungs und der zu diesem Zeitpunkt atemberaubenden Stimmung in der Arena Trier, schafften es die Gladiatoren nicht, den Abstand zum Mitteldeutschen BC bis zum Schlussviertel zu halten.

Sergio Kerusch, Achmadschah Zazai und Marcus Hatten ließen den Hausherren in den entscheidenden Momenten keine Chance und erspielten einen 1-Punkte-Vorsprung vor dem letzten Spielabschnitt (60:61).

Erfahrung setzt sich verdient durch

Angetrieben von ihren Fans hielten sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier auch zu Beginn des vierten Viertels weiter in Schlagdistanz.

Doch ein 8:0-Lauf aus Sicht des Mitteldeutschen BC vier Minuten vor Ende der Partie entschied diese final zu Gunsten der Gäste aus Weißenfels.

Schlussendlich gewannen die Wölfe verdient mit 72:80 gegen die Gladiatoren aus Trier und fuhren den insgesamt zehnten Sieg im elften Saisonspiel ein. Damit verteidigt der Absteiger aus der easyCredit BBL den ersten Platz der ProA-Tabelle und unterstreicht noch einmal seine Aufstiegsambitionen.

Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier war es die erste Heimniederlage der Spielzeit 2016/2017. Nach elf Spieltagen steht das Team von Marco van den Berg auf dem neunten Tabellenplatz.

Nun warten zwei schwierige Auswärtsspiele auf die Moselstädter: Am kommenden Samstag gastieren die Trierer bei den NINERS aus Chemnitz. Eine Woche später geht es zu den Knights nach Kirchheim.

Das nächste Heimspiel bestreiten die RÖMERSTROM Gladiators Trier am 10.12.2016 gegen die Hamburg Towers. Tip-Off zur Partie gegen die Hansestädter ist um 19 Uhr.

Marco van den Berg nach Spielende: „Der Mitteldeutsche BC hat die Partie heute verdient gewonnen. Wir haben – trotz einer zwischenzeitlich guten Ausgangsposition – zu viele Fehler gemacht, um das Spiel in den entscheidenden Momenten zu unseren Gunsten zu gestalten. Jedoch darf man nicht vergessen, dass wir heute gegen das beste Team der ProA verloren haben. Am Ende hat sich auch die individuelle Klasse und Erfahrung durchgesetzt.“

Scouting:

Sebastian Herrera (21 Punkte/9 Rebounds/2 Assists), Joey van Zegeren (12/7/0), Ryan Nicholas (9/10/0), Brandon Spearman (9/3/0), Simon Schmitz (7/3/7), Rupert Hennen (4/0/0), Jack Eggleston (3/5/2), Kevin Smit (3/0/2), Johannes Joos (2/2/1), Kilian Dietz (2/0/0), Thomas Grün (0/4/3), Nils Maisel (n.e.)

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