Geheimnisverrat – Wer ist der Maulwurf im Trierer Rathaus?

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Bildquelle: Stadt Trier

TRIER. Triers Oberbürgermeister Wolfgang Leibe hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Grund sei der Verdacht der Weitergabe von vertraulichen Informationen aus dem Rathaus.

Konkret handelt es sich um den Bericht des Prüfungsauschusses zum Trierer Theater. Bereits bevor der Bericht dem Prüfungsausschuss vorgelegt wurde, veröffentlichten einige Medien Auszüge aus diesem.

Leibe gehe davon davon aus, dass Mitglieder der entsprechenden Gremien oder Mitarbeiter des Rathauses den brisanten Bericht an entsprechende Medien weitergaben.

In dem Bericht werden nach Informationen des SWR eine Vielzahl von Mängeln rund um die „Theater-Affäre“ festgestellt. So sollen auf jeder Ebene desaströse Fehler gemacht worden sein. Gegen den Intendanten Sibelius und Dezernent Egger werden laut SWR schwere Vorwürfe erhoben.

8 KOMMENTARE

  1. Geheimnisverrat ? Vielen Dank dem Maulwurf und hoffentlich werden weiterhin die Bürger der Stadt mit Informationen ihrer Stadtverwaltung versorgt, die ja eigentlich transparent für alle Bürger arbeiten sollte und nicht ihre Pleiten , Pech und Pannen im dunklen Archiv beerdigen aber ihre Erfolge dann mit lautem Trommeln verkünden.
    Wir haben als Bürger doch wohl das Recht alles was unsere liebe Verwaltung beschliesst und zu verantworten hat zu erfahren ,oder sind wir wieder im Absolutismus angekommen ?

    Wenn der Stadtrat wieder in nichtöffentlicher Sitzung tagt hat das immer etwas von Gemauschel , da möchte ich doch bitte wissen über was beraten und wie abgestimmt wird.

  2. Auch von hier ein aufrichtiges Dankeschön an die Maulwürfe und U-Boote! 🙂 Vielleicht bekommen wir die im Raum Trier aktive Subkultur des bigbrotherischen Gepöbels doch noch hochgenommen.

    • Ich mich nicht, denn da werden die selben Nasen die bisher im Stadtrat gemauschelt haben wieder als Kandidaten aufgestellt und verkünden dass sie ihre erfolgreiche ( hust hust ) Arbeit auch weiterhin fortführen wollen zum Wohle ( röchel röchel ) des Bürgers .

      Das plotische System ist so etabliert dagegen kommen freie Wähler kaum an, nicht wählen nutzt nur den etablierten Parteien, vielleicht ist es mal wieder Zeit für Revolution , aber dafür sind wir Deutschen zu bräsig

  3. Lieber Herr Leibe,

    Ihre Partei hat sich doch den Schutz von „Whistleblowern“ ganz groß auf die Fahnen geschrieben und hat auch mit illegaler Datenweitergabe und allen damit verbundenen Straftaten wenig Probleme. [Gemeint sind hier Millionenausgaben zum staatlichen dealen mit Hehlerware („Steuer-CDs“), die der SPD-Finanzminister von NRW wohl schon als reguläres Instrument der Landesfinanzierung ‚eingepreist‘ hat].
    Und jetzt hat sich bei jemandem in Ihrem Hause derart viel Unwohlsein wegen der Machenschaften rund ums Theater angesaut, dass er damit an die Öffentlichkeit geht…und Ihnen fällt nichts besseres als eine Strafanzeige ein? Heuchlerei in bester sozialdemokratischer Tradition!

  4. Erst informieren, dann schreiben. In bestimmen Fällen ist es gesetzlich vorgeschrieben, Dinge nichtöffentlich zu behandeln, das gilt zum Beispiel im Falle von Mitarbeitern, hierbei handelt es sich um individuelle Informationen, die durch das Datenschutzgesetz geschützt sind. Wir leben immer noch in einem Rechtsstaat und da sind Einzelpersonen oder einzelne Unternehmen datenschutzrechtlich geschützt. Es gibt noch eine Option anstatt Revolution und Nichtstun, mitmachen also politisch engagieren. 😉 Aber dafür sind die Deutschen zu bräsig! 😉

  5. nenene Herr Dahmen,
    leider nichts verstanden.
    Schon mal was von Persönlichkeitsrechten gehört?
    Wollen Sie die für sich auch abschaffen? 😉

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