Egger vor dem Aus – SPD will eigenen Dezernenten abwählen

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Bildquelle: Eric Thielen

TRIER. Für den massiv in der Kritik stehenden Kulturdezernenten Thomas Egger wird die Luft immer dünner. Egger, der bisher seinen Rücktritt kategorisch ausgeschlossen hat, könnte nun zum Abtreten gezwungen werden – von seiner eigenen Partei.

Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Teuber am Mittwoch mitteilte, will die SPD den Dezernenten aus den eigenen Reihen im Trierer Stadtrat abwählen lassen. Ein entsprechender Antrag soll von der SPD vorgelegt werden. Zu einer Abwahl bedarf es einer 2/3 Mittel Mehrheit.

Immer wieder war Egger in letzter Zeit in den Schlagzeilen. Neben der Misere des Trierer Theaters, wird dem (Noch) Dezernenten das unverständliche Defizit der Trierer Tourismus und Marketing Gesellschaft angekreidet.

Thomas Egger, seit 2010 im Amt, soll in einer Sondersitzung des Stadtrates abgewählt werden.

7 KOMMENTARE

  1. Das wurde auch höchste Zeit! Der Mann ist der Hauptverantwortliche. Traurig genug, dass er nicht über genügend Rückgrat verfügt und selber abtritt.

    Interessant wird nun für jeden Wähler das Abstimmverhalten der übrigen Parteien im Staftrat sein.

  2. Das wird aber auch höchste Zeit , denn nach dem ganzen Theater mit dem Theater und den anderen Lritikpunkten seiner “ Amtsführung “ ist er untragbar geworden.
    Ich bin mal gespannt wer ihn im Amt behalten möchte, da werde ich mir aber auch genau anschauen wie die einzelnen Stadtratsfraktionen abstimmen werden,
    Wahrscheiblich wird das wieder ein einziger Politzirkus und Machtgehabe anstatt konstruktiver Politik .

  3. Es ist nicht nur das, es sind auch die Millionen Falschparker in dieser Stadt wofür Herr Egger verantwortlich ist. Aber nein, seit Jahr und Tag wird einem das blaue vom Himmel versprochen, was hat sich geändert bis heute, nichts, einfach nichts.
    Wenn man sich das überlegt was man da an zig Millionen Euro einnehmen könnte, wie auch immer die Gelder verteilt werden, es ist einfach nur traurig. Ja, es ist bittertraurig das diese Stadt unter ihrem verantwortlichen nicht in der Lage ist Falschparker zu kontrollieren.
    Bleibt die Frage, wird es ein Nachfolger besser können, aus dem Bauch herraus, Nein.

  4. Und jetzt kommt die Zeit , wo der stockplatz wieder von morgens bis spätabends zugeparkt ist! Alles nur standbetreiber des Weihnachtsmarktes; aber für die Betreiber der „Bruch-Buden“ , gelten ja ohnehin keine Regeln in Trier! Wäre doch mal ganz nett, wenn Lokalo sich der Sache mal annehmen würde!

    • Das die Betreiber der Bruch-Buden nicht aufgeschrieben werden ist doch schon seit Schroer’s Zeiten so gewollt! Da kann auch der beste Dezernent nix dran ändern.

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