Laminat: Tipps für Kauf, Verlegung und Pflege des beliebten Bodenbelags

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Sy,bolbild "Laminat"

Bildquelle: pixabay

Laminat ist ein sehr beliebter Bodenbelag und das aus gutem Grund. Das Material sieht nicht nur schön aus, sondern lässt sich auch gut pflegen, ist günstig und praktisch. Es gibt kaum einen vielseitigeren Bodenbelag als Laminat. Er ist in zahlreichen Optiken erhältlich. Neben der schlichten einfarbigen Variante ist er auch in einer Holz-, Dielen- und Steinoptik zu haben. Außerdem gibt es Hochglanz-Laminat und Laminat in Fliesen- und Eichenoptik.



Laminat: Auswahl und Kauf



Schon vor dem Kauf von Laminat gibt es einige Punkte zu beachten, damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem neuen Bodenbelag haben. Hochwertiger Laminat zum Beispiel bekommt vom Hersteller wenigstens zehn Jahre Garantie. Die Bestellung eines Musters ist kostenfrei möglich. Gutes Laminat ist mindestens 7,7 Millimeter dick, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Generell gilt: Je dicker, desto besser.



Wie Sie das Laminat verlegen



Bevor das Laminat verlegt wird, muss eine Trittschalldämmung verlegt werden. Manchmal ist diese jedoch bereits vorinstalliert. Außerdem muss vorher auch eine Dampfsperre eingebaut werden. Nach dem Kauf des Laminats sollte mit dem Verlegen noch etwa zwei Tage gewartet werden. Das Laminat liegt in dieser Zeit waagerecht und eingepackt im Raum mit mindestens 18 Grad Raumtemperatur und 50 bis 70 Prozent Luftfeuchtigkeit. Zum Zuschneiden verwenden Sie am besten einen speziellen Laminat-Cutter. Es funktioniert aber auch mit einer Stich- oder einer Tischkreissäge.



Untergrund ist eben, fest, sauber und trocken



Mit einer Richtlatte können Sie feststellen, ob der Untergrund, auf dem das Laminat verlegt werden soll, eben oder uneben ist. Unebene Untergründe müssen vor dem Verlegen geebnet werden. Der Boden muss trocken, sauber und fest sein. Laminat kann gut auf einer Fußbodenheizung verlegt werden, da das Material ein guter Wärmeleiter ist. Aber auch viele andere Untergrund-Arten sind geeignet. Dazu gehören Holzdielen und Estrich genauso wie Linoleum, PVC und Verlegeplatten.



Pflege von Laminat



Um ein Aufquellen der Paneele zu verhindern, sollte beim Pflegen von Laminat auf zu viel Wasser verzichtet werden. Ab und zu können spezielle Laminatreiniger genutzt werden. Agressiv können sich Poliermittel und Wachs verhalten, so dass diese besser nicht zur Reinigung genommen werden sollten. Es sei denn, es handelt sich um spezielle Wachsfarben, die sich zum Beispiel in einem Laminat-Reparatur-Set befinden. Wer spezielle Laminatpflege verwendet, wird von der Schutzschicht profitieren, die nach einigen Anwendungen das ganze Laminat überzieht, was die Haltbarkeit verlängert und das Laminat glänzen lässt.



Wie Sie Kratzer ausbessern



Kleine Kratzer können mit einigen Tropfen Pflanzenöl entfernt werden. Bei tieferen Kratzern verwenden Sie am besten ein spezielles Reparatur-Set für Laminatböden. Ihre Tische und Stühle sollten Sie übrigens vorsorglich mit Filzgleitern versehen. Die dämpfen nicht nur den Schall, sondern schützen auch vor Kratzern.

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