Turbo-Abi G8

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Symbolfoto "Schule"

Bildquelle: pixabay

Alle Bundesländer, außer Hessen, bieten seit dem Jahr 2003 das G8-Abitur an ihren Gymnasien an.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet können in Hessen Schulen seit 2013 selbst entscheiden, ob sie ganz zurück zum G9-Abitur wechseln, einzelne G9-Klassen einrichten oder bei dem G8-Schulsytem bleiben wollen. In Baden-Württemberg testen gerade 44 Gymnasien die Rückkehr zu G9.

Die Abkürzungen G8 oder G9 stehen für die Schuljahre die jeweils am Gymnasium bis zum Abitur absolviert werden müssen ,in beiden Fällen schließen sich 3 Jahre Oberstufe an.

In Trier ist das Friedrich-Spee Gymnasium in Ehrang das einzige Gymnasium, welches das Abitur im G8-Stil anbietet.

Jedoch stellt sich seit 2003 die Frage, welches der beiden gymnasialen Schulsysteme den Schülern eine angenehmere und stressfreiere Schulzeit bietet. Hierzu wurde eine Schülerin befragt, die ihr G8-Abitur am FSG in Ehrang erfolgreich absolviert hat.

Sie berichtete, dass sie im Verlauf der Oberstufe sowohl von Lehrern als auch vom Stoff sehr gut auf das zukünftige Abitur vorbereitet wurde. Ebenso soll der Stress bis zur Hochschulreife dem Gerücht, dass die Zeit beim G9-System wesentlich stressfreier und einfacher geregelt ist, ganz und gar nicht entsprechen. Da in der Schulzeit von 8 Jahren das Abitur erst im Mai geschrieben wird, ist der Zeitraum zum Lernen größer als die der G9-Absolventen.

Eine Studie des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung und der Exzellenz-Graduiertenschule LEAD (beides an der Universität Tübingen), belegt, dass der Druck auf die G8-Schüler nicht so groß ist wie von vielen vermutet.

Selbstverständlich empfindet dies jeder Schüler anders und die Lern- sowie Testergebnisse fallen je nach Anstrengung und „Spaß an der Schule“ unterschiedlich aus .

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