Ehemalige Soldaten pflegten Ehrenfriedhof in Wittlich

0
eigeordneter Albert Klein als Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Wittlich Herrn Joachim Rodenkirch und der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland Pfalz Herr Dieter Burgard bedankten sich bei den Helfern für ihr Arrangement

Bildquelle: privat

WITTLICH. Auf Anfrage der Reservistenkameradschaft Wittlich, mit Unterstützung und Vermittlung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) sowie der Stadt Wittlich wurde die Patenschaft des Ehrenfriedhofes an die Reservisten offiziell übergeben. Gleichzeitig verständigten sich die Vertreter, dass die Kriegsgräberfelder mit zusätzlicher Pflege- und Instandsetzungsmaßnahmen mittelfristig in einen guten und nachhaltigen Gesamtzustand versetzt werden

Die ehemaligen Reservisten der Kreisgruppe Trier, der auch die Wittlicher Reservisten angehören und die ADD, verbindet aus den vergangenen Jahren mehrere erfolgreiche Tagespflegeprojekte auf dem Ehrenfriedhof des Kloster Himmerod und des Ehrenfriedhofes in Schleidweiler.

Raimund Schneider, zuständiger ADD-Mitarbeiter, sieht über dieses ehrenamtliche Tagespflegeprojekt auch die Möglichkeit, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. „Die Bevölkerung nimmt diese Aufgabe der Stadt bzw. der Stadtwerke nicht oder kaum dar“, führt Raimund Schneider ergänzend aus. Vertreter von ADD und Stadt sind gemeinsam mit den freiwilligen Helfern dankbar, sich insbesondere für das wertvolle Gut Frieden einzusetzen. „Diese Gedenksteine sind Bausteine für den Frieden“, so Schneider, „die mit dazu beitragen sollen, dass uns dieser hoffentlich noch lange erhalten bleibt.“

Unter der Führung der Reservistenkameradschaft Wittlich, die für den Ehrenteil des Friedhofs Burgstraße die Patenschaft übernommen hat, wurde sich am Wochenende nun mit Bürsten, Besen, Rechen und anderem Arbeitsgerät bewaffnet.

Neben den Verantwortlichen, Erhard Röder als Vorsitzender der RK Wittlich und als Vertreter der Stadtverwaltung Franz-Josef Krämer, hatten einige Kameraden von Arzfeld, Büdesheim, Zemmer, Bitburg und Longkamp den weiten Weg auf sich genommen, um sich an der Friedensarbeit zu beteiligen. Ab neun Uhr bis zum Abend wurde auf dem Friedhof fleißig gearbeitet.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.