DONECK Dolphins Trier verlieren gegen Lahn-Dill

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Bildquelle: Doneck Dolphins

TRIER. Gegen den Favoriten RSV Lahn-Dill gab es für die DONECK Dolphins Trier am Samstagabend einen deutliche 54:78 Niederlage. Dabei konnten die Trierer dem Favoriten aus Wetzlar in drei Vierteln Paroli bieten, verschliefen jedoch das erste Viertel komplett und konnten den Rückstand nicht mehr verkürzen.

Es war ein erstes Viertel zum Vergessen. Nach einem 2:2 nach knapp 90 Sekunden gelang den Trierern in den ersten zehn Minuten nicht mehr viel. Ein 0:20-Lauf besiegelte schon früh die Niederlage der Dolphins gegen eine starke Mannschaft.

Ohne Diana Dadzite, die wegen einer Verletzung am Handgelenk nicht spielen konnte, war es das erwartet harte Spiel für die Mannschaft um Dirk Passiwan. Die Gäste aus Wetzlar, die sich in diesem Jahr den Meistertitel zurückholen wollen, begannen mit einer starken Defensive und trafen vorne fast nach Belieben.

Egal ob durch die großen Center oder auch von außen, die Trefferquote war hochprozentig. Auf Seiten der Trierer fanden nur selten Bälle den Weg in den gegnerischen Korb. Wie bereits gegen Köln versuchten die Gäste, Dirk Passiwan aus dem dem Spiel zu nehmen. Was aus Trierer Sicht auch leider gelang. Zur Halbstand stand bereits ein Rückstand von über 20 Punkten auf der Anzeigetafel (21:45).

Die Ansprache in der Halbzeit war deutlich und zeigte Wirkung. Die Dolphins kamen besser aus der Pause. Man ließ den Ball besser durch die eigenen Reihen laufen und kam durch schöne Kombinationen zu Abschlüssen. Gästetrainer Nicolai Zeltinger musste eine Auszeit nehmen, um den Spielfluss der Trierer zu unterbinden. Er war unzufrieden mit der Leistung seines Teams. Die Dolphins spielten jedoch auch nach der Unterbrechung konzentriert weiter und konnten das dritte Viertel mit 15:14 gewinnen.

Der letzte Spielabschnitt gestalteten die Gastgeber weiter offen. Gegen eine internationale Topmannschaft konnte man den Rückstand allerdings nicht wirklich verkürzen, so dass am Ende ein 54:78 zu Buche stand.

„Wir haben das erste Viertel komplett verschlafen. Danach wurde es besser, jedoch hat Lahn-Dill eine erfahrene Mannschaft, die sich einen solchen Vorsprung nicht nehmen lässt. Der Ausfall von Diana hat uns natürlich nicht gerade in die Karten gespielt. Allerdings haben wir als Team in der zweiten Halbzeit gut gespielt und können darauf aufbauen. Schon am kommenden Samstag müssen wir gegen Wiesbaden ran, die auch eine starke Mannschaft haben und in die Playoffs kommen können.“

Zuschauer: 350

Passiwan (21), Koltes (0), Ciaplinskas (8), Ferguson (0), Wright (15), Davey (8), Finger (0), Dösken (2)
Beste Schützen aus Wetzlar waren Thomas Böhme (24) und Piotr Luszynski (20).

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