Miezen wollen am Sonntag in der Hansestadt punkten

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Bildquelle: Jürgen Brech

TRIER. Wie bereits Anfang der Woche bekannt wurde, müssen die Triererinnen in ihrem dritten Auswärtsspiel auf die Holländerin Linsey Houben verzichten. Triers Nummer 10 zog sich bereits innerhalb der vergangenen Partie in Zwickau (31:31) einen Bänderriss im Sprunggelenk zu, und wird den Moselstädterinnen somit ca. 5-6 Wochen fehlen.

Innerhalb des sonntägigen Gastspiels der Miezen beim SV Werder Bremen kommt es zum Aufeinandertreffen des aktuell Vierten beim Sechsten. Nach dem Punktgewinn in Zwickau besitzt das Team von Cristina Cabeza Gutiérrez derzeit ein Punkteverhältnis von 5:3, die grünweißen Gastgeber sind mit 4:4 Punkten, Heimsiege gegen Mainz (34:22) sowie Ketsch (35:33), ausgeglichen gestartet. Beim weiteren Blick auf die Tabelle, insbesondere auf das Torverhältnis beider Teams, zeigt sich ein vergleichbares Bild, so haben die Werderanerinnen mit 119 Toren und 115 Gegentoren in den bisherigen Partien zwei Treffer mehr erzielt als die Miezen (117:112), die allerdings drei Gegentore weniger hinnehmen mussten.

In den bisherigen Saisonspielen hatte das Team von Patrice Giron vor allem mit Merle Heidergott im Rückraum stets ein Ass im Ärmel. Die 21-jährige Nummer 3 des SVW traf in den bisherigen 4 Spielen 36-fach und ist somit die torgefährlichste Spielerin der gesamten Liga. Dementsprechend gewarnt werden die Miezen ihre Reise in den Norden antreten. Dass vom trierischen Rückraum hingegen ebenfalls Torgefahr ausgeht, ist seit dem vergangenen Wochenende wohl kein Geheimnis mehr, in Zwickau bestätigte Lucia Weibelova mit 13 Treffern ihre starke Form, vor dem 5. Spieltag gehen nun insgesamt 30 Tore auf ihr Konto. Die Bremer Klaus-Dieter-Fischer-Halle ist gewiss kein schlechtes Pflaster für das Trierer Team, beim letzten Aufeinandertreffen in der Hansestadt erkämpften die Miezen am 07.05.16 mit 30:30 einen wichtigen Punkt für den damaligen Klassenerhalt.

„Bremen hat ein junges Team mit großem Potential“, weiß Triers Trainerin Cabeza Gutiérrez um die Stärken des Gastgebers, „gegenüber der vergangene Partie sind bei uns, vor allem in der Defensive, noch einige Dinge zu verbessern“. Dabei wollen die Miezen über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung abrufen: „Die Schwächephasen im Bremer Spiel müssen wir nutzen, der SVW ist zu Hause über 60 Minuten sehr gefährlich, da müssen wir konzentriert gegenhalten“. „Nach unserem guten Saisonstart müssen wir uns nicht verstecken, wir haben in der Trainingswoche gut gearbeitet und werden vorbereitet nach Bremen reisen“, ist die Spanierin an der Trierer Seitenlinie zuversichtlich. Ob die in Zwickau ebenfalls angeschlagenen Dora Simon Varga, Andrea Czanik sowie Yevheniya Knoroz grünes Licht für einen Einsatz an der Weser erhalten, wird erst im nahen Vorfeld der Partie entschieden.

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