Moderne Technik für den Ingenieursnachwuchs

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Freuen sich über die neue Automatisierungstechnik für den Unterricht an der Hochschule Trier (v.l.): Thomas Andres, Assistent an der Hochschule Trier, Claudia Hornung, Verwaltungskoordinatorin, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Hirsch, Lehrbeauftragter an der Hochschule Trier, Karl Heinz Gauglitz, Gruppenleiter Siemens AG Mannheim, Prof. Dr.-.Ing. Peter Gutheil, Dekan an der Hochschule Trier Fachbereich UP/UT, Achim Pecka, Leiter des regionalen Industriegeschäfts von Siemens. Quelle: Siemens AG

TRIER. Damit die Studierenden des Umwelt-Campus Birkenfeld in Hoppstädten-Weiersbach mit topaktuellem Wissen in den Beruf starten können, werden sie zukünftig an neuester Automatisierungstechnik aus dem Hause Siemens ausgebildet. Für die Lehre in den Laboren spendet Siemens Simatic Steuerungen, Bedienpanels, Stromversorgungen und Netzwerkkomponenten.

Die Sachspende übergab heute Achim Pecka, Leiter des regionalen Industriegeschäfts von Siemens, an den Umwelt-Campus Birkenfeld, ein Standort der Hochschule Trier. Die moderne Hard-und Software kommt den künftigen Ingenieuren der Fachrichtung Maschinenbau zugute.

„Die industrielle Produktion entwickelt sich immer schneller. Als ein führender Industriekonzern müssen wir unsere Stellung auf dem Markt halten und Fortschritt gewährleisten“, so Pecka. „Darum brauchen wir junge Menschen, die bereits jetzt mit der Technik von Morgen vertraut sind. Wir verstehen unsere gesellschaftliche Verantwortung darin, Studierende mit modernster Technik auszustatten und ihnen somit eine optimale, praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen.“

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Siemens“, so der Präsident der Hochschule Trier, Prof. Dr. Norbert Kuhn. „Es ist für uns von großer Bedeutung, dass junge Menschen bereits während ihrer Ausbildung die Möglichkeit haben mit dem neusten Stand der Technik zu arbeiten, um später den Herausforderungen unserer Zeit mit fundiertem Wissen begegnen zu können. Für die Spende der Siemens AG und der damit verbundenen Förderung des Fachkräftenachwuchses der Region bedanke ich mich ganz herzlich. Unsere Studierenden und Mitarbeiter erhalten hierdurch hervorragende Lern-und Forschungsbedingungen.“, freut sich Kuhn.

Bei den gespendeten Komponenten handelt es sich um die neueste Automatisierungstechnik, wie sie in vielen Industriebetrieben zur Steuerung von Produktionsprozessen zum Einsatz kommen. Für die Bedienung stellt Siemens ein Simatic Touchpanel TP1200 zur Verfügung. Dabei ist die Rede von einem Bediengerät mit Touchscreen, vergleichbar mit denen von Smartphones, das den Studierenden eine einfache Bedienung und Beobachtung der von ihnen programmierten Abläufe ermöglicht. Damit die Studierenden auch den Umgang mit der neuesten Steuerungstechnik erlernen können, enthält die Spende auch eine S7-1516F CPU – eine fehlersichere Steuerung, mit der ein Prozess oder eine Maschine sicher automatisiert wird. Zur Sachspende gehören außerdem eine Simulationsbox, mit der vor der „realen“ Produktion diese in einer simulierten Umgebung getestet werden kann. Diese Art des Vortestes wird zunehmend wichtiger, um die Inbetriebnahmezeiten zu minimieren und sicherer zu machen.

Die Spende erfolgt Siemens-seitig im Rahmen des Programms „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE). Mit diesem Programm unterstützt Siemens Bildungs- sowie Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen im Bereich Industrie-Automatisierung bei ihrem Lehrauftrag – in Form von Partnerschaften und Know-how-Transfer.

Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist ein Standort der Hochschule Trier und bietet jungen Menschen ein interdisziplinäres Studium an der europaweit einzigartigen „Zero Emission University“ an. Neben einem ökologischen Baukonzept über eine CO2-neutrale Energie- und Wärmeversorgung, verfügt der Campus über modernste Gebäude- und Anlagentechnik.

Das Bildungsangebot der Hochschule am Umwelt-Campus Birkenfeld gliedert sich in die beiden Fachbereiche Umweltplanung/-technik und Umweltwirtschaft/-recht, bei denen der Umwelt-und Nachhaltigkeitsgedanke das thematische Bindeglied zwischen den verschiedenen Studiengängen bildet. Durch die intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachdisziplinen werden die rund 2.700 Studierenden auf eine Zukunft vorbereitet, in der sie komplexe Systeme analytisch betrachten und optimieren können. Zur möglichst engen Verzahnung von Theorie und Praxis tragen eine Vielzahl von Laboren und Forschungseinrichtungen bei.

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