Nero-Ausstellung bricht alle Rekorde – 250.000. Besucher begrüßt

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Der 250.000. Besucher der Nero-Ausstellung mit den Ausstellungsmachern (v.l.n.r.: Dr. Elisabeth Dühr, Dr. Marcus Reuter, Stephan Horn, Prof. Heinz Günter Horn, Christoph Kraus, Markus Groß-Morgen, Thomas Metz)

Bildquelle: Museum am Dom, R. Schneider

TRIER. Bereits mehr als 250.000 Besuche können das Rheinische Landesmuseum Trier, das Museum am Dom und das Stadtmuseum Simeonstift seit der Ausstellungseröffnung am 14. Mai 2016 verzeichnen.

Einen Besucheransturm, den man sonst nur aus den großen Kulturstädten London, New York, Berlin, Wien und Rom kennt, konnte man in den vergangenen Monaten in Trier erleben. Die Stadt, die als „Zentrum der Antike“ einst die bedeutendste römische Kaiserstadt nördlich der Alpen war, lockt auch außerhalb der drei Museen mit weltweit einzigartigen Bauwerken wie der UNESCO-Welterbestätte Porta Nigra die Kulturreisenden nach Rheinland-Pfalz.

Das enorme Medienecho sorgte wie ein medialer Flächenbrand dafür, dass die prognostizierte Wunschzahl der Ausstellungsmacher von 150.000 Besuchen mit 100.000 Besuchen weit übertroffen wurde. Die erreichten 3.200 Buchungen für geführte Gruppen sind ein Spitzenwert, den keine andere Sonderausstellung der Kunst- und Zeitgeschichte in diesem Jahr in Deutschland aufweisen kann.

Die einzigartige Zusammenstellung der Kunstwerke und Leihgaben aus den führenden Museen der Welt veranlasst die Ausstellungsverantwortlichen zu folgendem Statement:
„Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Das außerordentliche Besucherinteresse an Kaiser Nero und der römischen Geschichte ist überwältigend.“

Mit Heinz Günter Horn aus Köln wurde nun, wenige Tage vor dem Ende der Ausstellung am 16. Oktober, der 250.000. Besucher begrüßt. Als Professor für Archäologie hatte er eine Bildungsreise von Köln nach Trier zur Nero-Ausstellung organisiert, um den Teilnehmern den Imperator in einem „neuen Licht“ zu zeigen. Zusätzlich begleitete ihn sein Sohn Stephan Horn, der diese Gelegenheit nutzte die auch in Nordrhein-Westfalen vielbeachtete Ausstellung zu sehen.

Das gemeinsame Projekt des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Trier und des Bistums Trier gilt schon jetzt als überragender Erfolg. Für Gruppen gibt es nur noch wenige Zeitfenster, in denen sie die Schau besuchen können. Für Einzelbesucher ist die Ausstellung jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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