Nach tödlichem Rennunfall in Traben-Trarbach – Verband kritisiert Veranstalter

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Ein blaues Renn-Motorboot in Aktion. Symbolbild für den Rennunfall Massimorossis.

TRABERN-TRARBACH. Nach dem tragischen Rennunfall beim 35. Motorbootrennen in Traben-Trarbach, bei dem gestern der 2-fache Weltmeister Massimo Rossi (24) tödlich verunglückte, kritisierte jetzt der italienische Verband den Renn-Veranstalter.

Bei einem Wendemanöver war der junge Italiener (24) mit seinem Rennboot an einer Boje aus dem Boot geschleudert worden und gegen einen Baum geprallt.

Der zweimalige Weltmeister war auf der Stelle tot. Die hochgezüchteten Rennboote sind so gebaut, dass sie nur mit dem Propeller das Wasser berühren, der Bootskörper gleitet auf einer Luftschicht. Derartige Boote können Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h erreichen.

Der Präsident des italienischen Rennverbandes, Vincenzo Iaconianni kritisierte jetzt gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa die deutschen Organisatoren. Am Ort des Rennens sei die Mosel nicht breit genug. „Mit unseren Regeln in Italien wäre das nicht geschehen“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa.

Massimo Rossi trug Schutzkleidung und einen Helm. Trotzdem wurde er bei dem Aufprall sofort getötet.


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