Miezen können im DHB-Pokal frei aufspielen

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Bildquelle: Jürgen Brech

TRIER. Wenn in der Arena Trier am Freitagabend um 19.30 Uhr Uhr die Pokalpartie der Trierer Miezen gegen die SG BBM Bietigheim angepfiffen wird, stehen sich Mannschaften und Vereine gegebenüber, deren momentane Zielsetzungen kaum unterschiedlicher sein könnten. Schließlich verfügt der Tabellenführer der 1. Bundesliga über einen breiten und international erfahrenen Kader, der mit etlichen Nationalspielerinnen gespickt ist.

Während sich das Trierer Publikum bereits auf den Einsatz der wieder genesenen Ramona Constantinescu freuen kann, gilt der Einsatz von Torhüterin Jessica Kockler und Angela Petrovska als fraglich. Die Nummer 16 im Tor der Moselstädterinnen war am vergangenen Montag während des Trainings umgeknickt und wird dementsprechend geschont, Triers neue Nummer 4 wartet bereits seit einigen Wochen auf ihre Spielberechtigung aus der mazedonischen Heimat. Bekannterweise nicht einsatzfähig sind die beiden Linksaußen Hannah Sattler (Reha nach Kreuzbandriss) sowie Maja Zrnec (Handbruch).

„Für uns wird es ein Spiel zum genießen, schönen Handball zu zeigen und Spaß zu haben“ urteilt Triers Trainerin Cristina Cabeza Gutiérrez, „wir wollen den Zuschauern ein gutes Spiel und uns als Mannschaft zeigen“. In der Tat hoffen die MJC-Verantwortlichen dabei auf eine höhere Zuschauerresonanz als im vergangenen Heimspiel gegen die SG H2Ku Herrenberg, mit den Gästemannschaft wird sich schließlich ein absoluter Handabll-Leckerbissen in der Arena Trier präsentieren. „Mit Bietigheim treffen wir auf einen totalen Favoriten, sei es auf den Gewinn der Meisterschaft in der 1. Bundesliga oder den Gewinn des DHB-Pokals“ weiß Triers Nummer 11 Andrea Czanik, „die SG verfügt über andere Spielerinnen und hat andere Ziele als wir“.

So kann das Gästeteam von Martin Albertsen im Rückraum mit Susann Müller (97 DHB-Spiele) und Kim Naidzinavicius (69 DHB-Spiele) über die geballte Erfahrung von 166 Länderspielen für die deutsche Nationalmannschaft zurückgreifen.

Als nicht minder erfahren können die zwei brasilianischen Nationalspielerinnen in Reihen der SG bezeichnet werden, so wurden Fernanda da Silva im Jahre 2013 Weltmeisterin und Jaqueline Anastácio nur zwei Jahre später Panamerikameisterin mit ihrer Landesauswahl. Für die Miezen gilt es also schussfest zu bleiben. In der Defensive besticht das Team aus Baden-Württemberg mit Tess Wester und Isabell Roch zwischen den Bietigheimer Pfosten durch absolute Klasse.
Zweifelsohne wird der Tabellenführer der 1. Bundesliga als Favorit in der Arena Trier antreten. Die Miezen gehen mit ihrem Selbstvertrauen aus zuletzt sehr positiven Partien in der 2. Bundesliga in den DHB-Pokalebnd. Jene gute Form gilt es auch im Ligaalltag, in den kommenden beiden Auswärtspartien gegen den BSV Sachsen Zwickau (08.10) sowie beim SV Werder Bremen (16.10), zu bestätigen – das nächste Heimspiel der Miezen wird am 22.10 um 19.30 Uhr gegen den TuS Lintfort angepiffen.

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