Ehemalige Weinkönigin Klöckner möchte Wort „Weinkönigin“ abschaffen

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TRIER / MAINZ. Der Wahlkampf steht wohl kurz bevor – Anders können wir uns den seltsamen Vorschlag von Julia Klöckner, das Wort „Weinkönigin“ abzuschaffen, und einen neuen Begriff einzuführen, nicht erklären.

Tatsächlich forderte Julia Klöckner in einem Interview jetzt, dass man den Begriff „Weinkönigin“ besser gegen etwas anderes wie „Botschafterin“ oder „Repräsentantin“ des Weines austauschen sollte.

Der Begriff „Weinkönigin“ würde etwas „märchenhaft-verträumtes“ beinhalten, und die Königin nur zu einem „Beiwerk“ des Weines, wie ein „Stück Petersilie“ machen!

Starke Worte von einer Frau, die möglicherweise ihre Karriere selbst einzig und alleine der Krönung als Weinkönigin verdankt: Als Ex-Weinkönigin wurde Julia Klöckner auch durch die Wahl zur „Deutschen Weinkönigin 1995“ erst überhaupt wahrgenommen und verdankt ihre anfängliche Popularität sicherlich dieser Wahl und dem anschließendem „Presse-Rummel“.

Der Begriff „Königin“ sei ihr zu emotional behaftet, sagte Julia Klöckner in einem Interview, „es würden „märchenhafte Karrieren“ im Gedanken entstehen, die nicht erfüllt würden……..??

Bitte???? Ein wenig märchenhaftes Abwundern sei aber jetzt erlaubt:

Die märchenhaft-sagenhafte Karriere von Julia Klöckner sei ihr gegönnt. Man kann auch alle Miss-Wahlen abschaffen, oder gleich alle Krönungen oder Auszeichnungen! Ist nicht auch der Titel „Ministerpräsident“ irgendwie „uncool“ und überholt? Präsident? Das klingt so erhaben und auch irgenwie antiquiert: Wie wäre es mit „Repräsentant von Rheinland-Pfalz“?

Oder wie wäre es manchmal vor dem Wahlkampf als Ex-Wein-Königin einfach ruhig sein!

Die Winzer und Winzerinnen an der Mosel, die sich seit fast 500 Jahre überliefertem Brauchtums jedes Jahr wieder auf diese Aufgabe freuen, und die diese Krönung als eine Ehre und Auszeichnung empfinden, und stolz sind, außer einem hervorragenden Wein, auch eine Königin, die den Wein unserer Region ehrwürdig vertritt zu küren, werden sicherlich und mit Recht über solche Vorschläge den Kopf schütteln – Wir tun es auch!

Die CDU-Landeschefin , als EX-Weinkönigin von Rheinland-Pfalz , bemängelte vor allem, das die „Weinköniginnen“ gerade noch Erde an der Hand hätten, und schon im nächsten Moment die Hände von Prominenten schütteln müssten. Das sei nur ein „Marketing-Instrument“ , welches „nicht mehr in die Zeit passe“.

Wir wünschen uns hier nur eins: Nimm mal wieder Erde in die Hand, Ex-Königin!

Wir lieben Weinköniginnen und verneigen uns vor ihnen!

3 KOMMENTARE

  1. Ich bin total begeistert, dass die Oppositionsführerin endlich einmal die Themen aufgreift, die dem Bürger unter den Nägeln brennen

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