Milch to Go – Erste „Milch-Tankstelle“ im Landkreis Trier-Saarburg

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Bildquelle: Amazon

OLK. Für Landwirte ist das aktuelle Geschäft mit der Milch eher ein schlechtes. Immer weniger Geld bekommen die Bauern der Region für einen Liter Milch, für die meisten ein Minusgeschäft. Den momentan schlechten Zeiten möchte eine Familie aus Ralingen-Olk nun entgegen wirken.

Als erste Landwirte im Kreis Trier-Saarbrurg baut die Familie momentan eine Milch-Tankstelle, dort kann der Kunde an der „Zapfsäule“ Milch tanken. Ein Liter Milch ist für einen Euro zu erwerben.
24 Stunden am Tag kann an dem Automaten, der neben der Landstraße 42 platziert werden soll, zukünftig frische unbehandelte Milch „getankt“ werden. Alles was der Kunde dazu benötigt, ist ein Behälter in welchen er „tankt“. Der Automat wird von dem Landwirt mit frischer Milch versorgt.

6 KOMMENTARE

  1. vor etwas mehr als ,. einem Jahr gab es kein Babymilchpulver mehr weil China alles aufkaufte, ausverkauft, da jubelte der Bauer. Ihr Bauern seit ewige Jammerlappen und produziert einfach zu viel, keiner will Eure Plärre und deswegen ist Milch so billig, Ihr geht mir auf die Nerven. Der Markt reguliert sich selbst es muss mehr Bauernsterben geben dann regelt sich der Preis geben,Aus/Ende. Ökonomiestudium mit Abschluss 1,5, weiss aber auch jeder Andere

    • Huch, da ist aber jemand sauer. Woher die Unmut? Sie haben offenbar während Ihres Studiums zu viele Billig-Nahrungsmittel aus dem Discounter verkonsumieren müssen, davon wird man muffig im Kopf.

      Um beim Artikulationsstil von Herrn Pretzsch zu bleiben: Es muss mehr Städtersterben geben, Bauern und Arbeiter dürfen nicht länger das städtische Geld benutzen, sondern sollten Tauschhandel mit Ihren Gütern machen. Außerdem müssen diese Produktiven sich bewaffnen, denn nachts kommen die Ratten aus der Stadt und klauen auf dem Land.

      Wenn Sparkassen und Bankfilialen auf dem Land schließen und dafür Hofläden öffnen, sind wir auf dem richtigen Weg.

  2. wow, ich mag BWL- oder VWL-Studenten! 😉 Es gibt auch wirklich viel zu viel von den BWL-Studenten, die wir nicht brauchen, hier müsste sich auch mal der Markt regeln. Von Praxis keine Ahnung! Sind viele voll die Waschlappen, jammern dass ihr Papi Ihnen nur ein Mercedes Cabrio und kein Porsche Cabrio geschenkt hat! 😉 Satire!

    Wer nichts wird, wird Betriebswirt! 😉 (ein wenig polemisch, gebe es zu)

    Und wenn sie richtig aufgepasst hätten, wüssten Sie auch, dass die Mär der Regelung des Marktes von selbst nur theoretisch unter gleichbleibenden Bedingungen funktioniert, ich sage nur c. p. = ceteris paribus!

    Können Sie mir erklären, warum ständig der Staat eingreifen muss, wenn Ihre veraltete Theorie des selbstregulierenden Marktes funktionieren würde? (Bankenrettung usw.). Kein führender ernstzunehmender Wirtschaftswissenschaftler argumentiert mehr in solch veralteten Theorien. Kenne Sie Joseph Stieglitz (erhielt 2001 für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften)?

    „Als ein führender Forscher in der Mikroökonomie wurde er auch bekannt als Autor des Buches Whither Socialism? („Wohin Sozialismus?“), in dem er Theorien zum Fehlschlag des Sozialismus in Osteuropa, zur Rolle der asymmetrischen Information in den Märkten sowie zu Fehlannahmen über die Bedeutung des freien Marktes in einer kapitalistischen Marktwirtschaft darlegt. Die Rolle der asymmetrischen Information bildet ebenfalls einen Schwerpunkt in den anderen mikroökonomischen Forschungen von Stiglitz.[13] Aufgrund der großen Rolle von unterschiedlichen Informationen und Externalitäten kommt es demnach ohne weitere Eingriffe im Markt kaum zu Gleichgewichtssituationen die dem Pareto-Optimum entsprechen. Die Theorie der rationalen Erwartungen ist nach Auffassung von Stiglitz zu sehr von der Realität, z.B. dem Verhalten von Menschen in Finanzmärkten, entfernt. Sie habe zwar zur Erklärung von einigen Sachverhalten beigetragen, er kritisiert jedoch wie universal die Theorie angewendet wird.“

    Wer ist jeder andere? Ihre Argumentation, wenn man es denn so nennen könnte, ist nicht wissenschaftlich.

    Studium mit 1,5 super, und jetzt meinen Sie, sie hätten alles begriffen und wären der Hüter des alleinigen richtigen Ökonomiewissens?! 😉

    Der Markt kann sich zum Beispiel nur selbst regeln, wenn völlige Markttransparenz herrscht (das ist die Theorie). Die gibt es in der Realität nicht (Das Ist die Praxis, siehe Stieglitz). Steht in Ihren Studienbüchern. Also bitte nochmals lesen!
    Und noch eins, wir leben in einer Marktform, die Soziale Marktwirtschaft genannt wird. Der reine Markt, wie in Ihren BWL-Büchern, existiert nirgends auf der Welt. Also, nochmal bisschen nachbüffeln. 😉

  3. Noch ein kleiner Tipp, ich hatte auch mal BWL und VWL auf der Uni, was Sie dort oft lernen, ist veraltete Standardtheorie, mit der Sie in der Praxis nichts anfangen können.

    Des wegen sollte ein guter Student schon während dem Studium kritisch hinterfragen und sich auch andere Bücher aneignen, als die, die man auswendig lernen muss, um eine 1,5 zu erhalten.

    Ein guter Absolvent sollte als Erstes und Wichtigstes gelernt haben, nicht irgendetwas unkritisch nachzuplappern, was ihm von Seiten der Professoren vorgesetzt wurde.

    Das nennt man Schule. 😉 mhh, selbst da sollte man schon anfangen, zu hinterfragen. Talare, Talare, da war doch was? Mufft es hier?

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viele Professoren arbeiten. Da wurden vor zig Jahren Vorlesungen und Literaturlisten konzipiert, die heute immer noch eingesetzt werden ohne jedwede aktuellen Einflüsse. Der Inhalt als auch die Literatur sind oft mehrere Jahre die gleichen, ja sogar die Prüfungsfragen sind die gleichen, die man sich ja bei der Fachschaft aus den alten Klausuren besorgen kann. Also bitte nicht denken, nur weil man ein Studium abgeschlossen hat, sei man auf dem aktuellsten Stand!

    P.S. ich besitze ein Diplom, aber ich seh es nicht als adelsnachweis 😉

  4. Achso übrigens, unser BWL-Professor war glaub ich Rekordhalter beim Gewinn der „Goldenen Zitrone“, der Preis für den schlechtesten Professor im Fachbereich

  5. Die Hauptursache für die niedrigen Milchpreise ist und bleibt die Überproduktion, aber was macht Staat und die Bauernverbände? Sie fordern Unterstützung als Heilmittel. Wenn der Staat und die Verbände etwas sinnvolles tun würden wären es Maßnahmen die produzierten Mengen zu verringern und nicht zu Produktion zu stützen. Wie könnte dieses geschehen? Als erstes könnte man Landwirten Prämien zahlen wenn Sie anstatt Kraftfutter zu kaufen in erster Linie selbst produziertes Grünfutter zu nutzen. Dadurch würde die produzierte Milchmenge schnell sinken aber es würde dann eben kein teures Kraftfutter mehr verkauft werden, was der Agrarindustrie wenig gefallen dürfte. Hier merkt man auch schon das Kernproblem, die niedrigen Milchpreise sind in erster Linie nur für die Bauern ein Problem. Handel, Viehfutterhersteller, Molkereien und Pharmahersteller profitieren von der hohen und intensiven Produktion und die meisten Verbraucher sind auch nicht böse über günstige Milchprodukte.

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