Bei der Hitze – Luxemburger lässt Schaf auf Wiese verenden

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Bildquelle: pixabay.com

DIFFERDANGE. Am Dienstagabend, 23. August, meldete eine Anruferin bei der Polizei, dass auf dem Grundstück eines Nachbarn ein Schaf liegen würde, welches allem Anschein nach verstorben sei.
Kurze Zeit später meldete sich ein weiterer Anrufer, welcher zudem angab, dass keine Nahrung mehr für das Tier vorhanden sei.

Als die Beamten vor Ort eintrafen stellten sie fest, dass weder Futter noch Wasser vorhanden waren und die Schafsherde nicht mehr wohl auf war. Die Wiese war vertrocknet und eines der Schafe lag nur noch zuckend am Boden. In einem Gefäß befand sich lediglich noch etwas grünlich verfärbtes Wasser.
Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Besitzer in Urlaub verweilen würde.

Die Staatsanwaltschaft wurde sofort in Kenntnis gesetzt, welche hieraufhin anordnete einen Tierarzt zu bestellen und die Schafe zu beschlagnahmen.

Die Beamten begaben sich umgehend in das Gehege und versuchten noch mit Hilfe des Nachbarn dem, am Boden liegenden, Schaf Wasser zu verabreichen. Das Schaf nahm jedoch keine Nahrung mehr an.

Auch der Tierarzt war der Meinung, dass sich die Schafe in einem unangemessenen Zustand befinden würden. Für eines der Schafe kam die Hilfe jedoch zu spät und es musste eingeschläfert werden.
Die anderen Schafe wurden in Obhut gegeben.

Während den Amtshandlungen konnte der Besitzer erreicht werden. Dieser erklärte sich in Urlaub zu befinden, den Schafen jedoch ausreichend Nahrung hinterlassen zu haben und zudem ein Familienmitglied beauftragte nach den Schafen zu sehen.

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