Region rund um Trier belegt bundesweit Spitzenplatz bei Schulabbrechern

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Symbolfoto "Schule"

Bildquelle: pixabay

TRIER. Eine gestern veröffentliche Bildungsstudie der Caritas offenbart besorgniserregende Zahlen über den Anteil der Schulabbrecher in der Region. So liegt der Anteil in den Kreisen Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg deutlich höher als im Bundesdurchschnitt.

Liegt der Anteil der Schulabgänger, die den Hauptschulabschluss nicht erreicht haben, bei 5,6 Prozent ist der Anteil in Kreis Bernkastel-Wittlich mit 8,4 % und in Trier-Saarburg mit 7,1 % deutlich höher.

In den Regionen Vulkaneifel, Bitburg-Prüm und in der Stadt Trier liegt die Abbruchquote hingegen unter dem Bundesdurchschnitt.

Laut der Studie steigt der Anteil der Schüler ohne Hauptschulabschluss dort, wo es eine höhere Arbeitslosigkeit gibt und besonders dort, wo es viele Förderschulen gibt.

Der Präsident der Caritas Deutschland, Peter Neher, appellierte an Politik, Schulen, Arbeitsämter und Unternehmen stärker zu kooperieren. „Das gelingende Miteinander von Schulsozialarbeit, frühen Hilfen, Berufsberatung und Elternarbeit trägt entscheidend dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ihren Hauptschulabschluss erreichen“, teilte Neher mit. Wer die Schule ohne Abschluss verlasse, habe deutlich weniger Chancen auf einen Ausbildungsplatz und somit fast zwangsläufig eine schlechte berufliche Perspektive. Seit 2009 analysiert die Caritas die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss. Für die Studie wurden Daten aus mehr als 400 kreisfreien Städten und Landkreisen ausgewertet.

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