Tipps für heiße Sonnentage: So helfen sie ihrem Hund, die Hitze gut zu überstehen

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Symbolbild

TRIER / STUTTGART. Die Sonne ist wieder da und es wird wieder sehr heiss! Menschen und Tiere genießen die warmen Tage.

Doch trotz aller Freude über die Sonnenstunden brauchen Hunde bei warmen Außentemperaturen besonderen Schutz und das wachsame Auge ihres menschlichen Freundes, da sie nur wenig über Pfoten und Nase schwitzen können. Sie regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Hecheln. Manch einer kennt die kleinen Schweißabdrücke, die unsere vierbeinigen Freunde an heißen Tagen auf Steinen und glatten Fußböden hinterlassen. Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, gibt wertvolle Tipps für den richtigen Umgang mit dem Hund an warmen Sommertagen.

„Wer gut informiert ist, kann dem Hund mit wenigen Tricks zu tollen Sonnentagen ohne Hitzeleiden verhelfen“, so Dörte Röhl. „Tierhalter sollten dabei insbesondere die Gefahren für Hunde bei der Mitnahme im Auto kennen und konsequent vermeiden, da diese schnell tödliche Folgen haben können.

Tipps für die heißen Hundstage:

Tierfreundliches Verhalten bei der Autofahrt an warmen Tagen

  • Besonders wichtig: Hunde dürfen bei Temperaturen ab etwa 20° Celsius unter keinen Umständen im Auto zurückgelassen werden. Innerhalb weniger Minuten kann sich das Wageninnere so aufheizen, dass die Vierbeiner kollabieren und sterben können. Die Organe können versagen und es kann zum Herzstillstand kommen. Daher gilt nicht nur an den richtig heißen Tagen des Jahres besondere Vorsicht.
  • Anzeichen für Überhitzung beim Hund sind starkes Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Sehr starkes Hecheln, Taumeln, eine dunkelblaue Zunge oder ein glasiger Blick und Erbrechen können darauf hinweisen, dass der Hund bereits einen Hitzeschlag erlitten haben könnte und in akuter Lebensgefahr schwebt. Wenn Sie einen Hund sehen, der im Auto eingesperrt ist, zögern Sie nicht, sofort die Polizei zu rufen – Sie könnten dem Tier damit das Leben retten!
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen: Das überhitzte Tier muss sofort in den Schatten gebracht werden. Der Körper des Hundes sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein. Anschließend muss das Tier umgehend zum Tierarzt – auch, wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat.
  • Vorsicht bei der Autofahrt mit offenem Fenster – die Zugluft kann bei Hunden beispielsweise schmerzhafte Bindehautentzündungen verursachen.

Essen, Trinken, Sonne und Sport

  • Reichlich Flüssigkeit: Zu Hause muss der Wassernapf immer gefüllt sein; für unterwegs sollten Hundehalter stets Wasser – beispielsweise in einer Flasche – mitnehmen, das sie ihrem Vierbeiner immer wieder anbieten sollten.
  • Vorsicht bei hautempfindlichen, hellen Tieren: Hier kann das Eincremen mit Sonnencreme auf Nasenrücken und Ohren nötig werden, um den Hund vor Sonnenbrand zu schützen. Dabei sollte ein ungiftiges Naturkosmetikprodukt gewählt werden – für den Fall, dass der Hund es schafft, die Creme abzuschlecken.
  • Große Nahrungsportionen sind gerade bei Hitze sehr schwer verdaulich. Besser: Kleine Portionen häufiger über den Tag verteilt anbieten.
  • Sportliche Anstrengungen, wie das Laufen am Fahrrad, bei großer Hitze vermeiden.
  • Spaziergänge sollten während der kühleren Morgen- und Abendstunden stattfinden.
  • Ein nasses Kinder-T-Shirt am Leib sorgt bei vielen Hunden für Begeisterung und kühlt den Körper beim Spaziergang.
  • Bei manchen Hunden kann das Kürzen des Fells Erleichterung verschaffen. Achten Sie darauf, das Fell nicht zu stark zu kürzen, denn es dient gleichzeitig auch als Sonnenschutz.





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