Vorhang auf zum Fußballfest: So begegnet die Eintracht dem BVB

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TRIER. Heute um 20.45 Uhr heißt es endlich: Vorhang auf zum Fußballfest – Regionalligist trifft auf Bundesligist. Eintracht Trier spielt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund.

Der deutsche Vizemeister zählt zu den besten Mannschaften Europas und sorgt für eines der größten Spektakel in der Trierer Sportgeschichte. Die Eintracht möchte dem Champions-League-Teilnehmer das Leben so schwer wie möglich machen.

Ein ausverkauftes Stadion und Millionen Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen: Eine bessere Bühne kann es für die Fußballer von Eintracht Trier nicht geben. Nach dem Gewinn des Rheinlandpokals in der Vorsaison und der damit verbundenen Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, bescherte die Auslosung mit Borussia Dortmund einen der attraktivsten Gegner im Lostopf. Die Westfalen wurden in der vergangenen Saison Vizemeister und sind neben Bayern München der derzeit erfolgreichste Club im deutschen Vereinsfußball. Zusätzlich wurde das Aufeinandertreffen der beiden ungleichen Rivalen von der ARD und dem DFB zum Live-Spiel befördert: Ab 20:15 Uhr sendet die ARD live aus dem Moselstadion. Eine besondere Ehre für Eintracht Trier.

„Meine Jungs haben nichts zu verlieren. Wir können mit wenig Druck ins Spiel gehen“, sagte SVE-Trainer Peter Rubeck in der Pressekonferenz vor dem Spiel. „In der Liga sieht es schon wieder anders aus. Doch am Montag ist die Erwartungshaltung geringer und die Jungs sollen das Spiel genießen.“ Zum Gegner muss Rubeck nicht mehr viel sagen, die individuelle Klasse spricht für sich. Die Frage nach der „Favoritenrolle“ kann nur rhetorischer Natur sein. „Natürlich haben wir uns trotzdem intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Ich habe mir das vergangene Spiel gegen den SV Sandhausen vor Ort angesehen. Besonders das Kurzpassspiel war beeindruckend. Der gesamte Kader ist überragend besetzt.“

Wie möchte Rubeck also dem BVB entgegentreten? „Die Null muss möglichst lange stehen und wir dürfen nicht zu ängstlich sein, sondern müssen auch selbst agieren. Im Fußball gibt es immer eine Chance. Wir haben unser Team bereits auf den BVB vorbereitet. Im Training haben wir zum Beispiel an unseren Laufwegen gearbeitet. Morgen wird noch eine weitere Video-Analyse folgen.“ An Motivation wird es jedenfalls nicht mangeln, denn Rubeck zeigte sich mit dem Engagement im Mannschaftstraining sehr zufrieden. Klar, dass das Spiel am Montag für jeden Eintracht-Spieler das Spiel seines Lebens sein wird. Umso schwerer wird für den Trainer die Entscheidung, wer den Sprung in die Startelf und in den Kader schafft. „Bis auf Holger Lemke sind alle Spieler einsatzbereit“, meinte der Coach, der seit dem Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern II neun Trainingseinheiten einbaute.

Auf der Gegenseite, beim Ballspielverein Borussia, werden Matthias Ginter und Sven Bender fehlen. Beide waren Teil der Deutschen Olympia-Mannschaft in Brasilien und werden erst am Dienstag wieder in Deutschland eintreffen. Weltmeister und Bayern-Rückkehrer Mario Götze wird aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht im Kader stehen. Dazu fallen die schon länger verletzten Marco Reus, Erik Durm und Neven Subotic aus. Das Tor der Westfalen wird Roman Weidenfeller hüten, wie BVB-Trainer Thomas Tuchel auf einer Pressekonferenz bekannt gab.

Während das Spiel für Borussia Dortmund zur Routine gehört, herrscht rund um das Moselstadion emsiges Arbeiten. Das gesamte Gelände muss fit für den Pokalkracher gemacht werden. Für die ARD reist das Moderations-Duo Mehmet Scholl und Matthias Opdenhövel an die Mosel. Auf den Kommentatoren-Plätzen nehmen Wolff Fuss (Sky) und Tom Bartels (ARD) Platz. Die Spieler der Eintracht gehen dem ganzen Trubel aber aus dem Weg. „Hier möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen, denn für die Mannschaft wurde viel möglich gemacht. Wir haben den Luxus, uns nach einer morgendlichen Trainingseinheit im Hotel vorzubereiten und werden mit dem Bus pünktlich zum Stadion gefahren“, lobte Rubeck die Rahmenbedingungen und die Sponsoren Penta Hotels sowie Kylltal Reisen. „Damit hat die Mannschaft genug Ruhe vor dem Spiel.“

Eintracht Trier weißt nochmals auf die organisatorischen Hinweise rund um das DFB-Pokalspiel hin: http://eintracht-trier.com/2016/08/18/organisatorische-hinweise-zum-dfb-pokal-spiel-eintracht-trier-borussia-dortmund/.

(QUELLE: EINTRACHT TRIER)

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