Wegen drohender Abschiebung – Ehefrau mit Messer bedroht

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Symbolbild "Polizeiabsperrung"

Bildquelle: Polizei rlp

RAMSTEIN. Wie die Polizei mitteilt, hat am frühen Morgen ein 36-jähriger Mann seine 34-jährige Ehefrau mit einem Messer bedroht und einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Die Familie sollte aufgrund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Neustadt an der Weinstraße in den Kosovo abgeschoben werden. Als Einsatzkräfte der Ordnungsbehörde der Kreisverwaltung Kaiserslautern und Kräfte der Polizei das Haus betraten, bedrohte der Mann seine Frau mit einem Messer. Er drohte, der 34-Jährigen etwas anzutun, sollte die Abschiebeverfügung durchgesetzt werden.

Die Polizei sicherte das Wohnanwesen und Spezialeinsatzkräften gelang es den Mann zu überwältigen und festzunehmen. Ein Kriseninterventionsteam und das Jugendamt kümmern sich um die Ehefrau und die vier Kinder der Familie.

4 KOMMENTARE

  1. Ich bin eher überrascht, dass tatsächlich versucht wurde, abzuschieben. Gehen Sie jetzt davon aus, dass der Mann als „traumatisiert“ eingestuft und erst einmal langwierig auf Kosten des deutschen Steuerzahlers behandelt wird. Inkl. dauerhaftem Bleiberecht. Gleiches gilt auch für die Familie.

    Die Konsequenz wird sein, dass jeder abgelehnte Asylbewerber dieses Verhalten (beliebt sind auch Drohungen gegen eigene Kinder) übernehmen wird.

    Beispiel Regensburg: Vor allem die Instrumentalisierung von Kindern der Zigeuner sorgte bei Generalvikar Michael Fuchs für Empörung:

    Während Eltern in Not normalerweise ihre Kinder möglichst aus Auseinandersetzungen und Veröffentlichungen heraushalten, wurden diese Kinder von Anfang an benutzt als Transparent-Halter, als Foto-Objekte an der Protestfront, ja in konkreten Drohungen sogar als mögliche Waisenkinder durch Selbstmord der Erwachsenen und als mögliche Tötungsopfer.

  2. … Frau Merkel sagte gestern: „Kein Phänomen, das durch die Flüchtlinge zu uns gekommen ist, sondern das wir auch schon vorher hatten.“ auf einer Volksverar… Wahlkampf-Veranstaltung in Vorpommerland.

  3. Gestern auf n-tv „637 Flüchtlinge verhindern ihre Abschiebung“.

    Wenn jemand gemäß Gerichtsbeschluss zurück ins Herkunftsland abgeschoben werden soll, hat ein Gericht festgestellt, dass das kein Flüchtling ist, sondern einfach ein illegal Eingereister.

    Keine Ahnung, warum sie trotzdem von manchen Medien noch „Flüchtlinge“ genannt werden.

  4. Warum zur Hölle bedroht er dann seine eigene Ehefrau? Dass der wohl offensichtlich nicht alle Tassen im Schrank hat, scheint wohl offensichtlich. Allerdings muss ich dann leider auch zustimmen, dass unter den Voraussetzungen vermutlich eine Unterbringung und Behandlung aufgrund der psychischen Instabilität des Mannes anstehen wird.

    Aber – selbst mit fassungslosem Kopfschütteln erlebt, im niedersächischen Landtag in Hannover 2002 oder 2003:
    Ein Vietnamese reiste in den 90er Jahren illegal nach Deutschland ein und stellte einen Asylantrag, der abgelehnt wurde. 2 Jahre später kamen seine Frau und sein autistischer Sohn ebenfalls illegal nach Deutschland und stellten wiederholt Asylanträge, die ebenso abgelehnt wurden. Zwischenzeitlich fiel der Mann durch mehrere Straftaten auf – dennoch dauerte es einige Jahre, bevor es zu einer Abschiebung der Familie, zurück nach Vietnam, kommen sollte.
    Aufgrund der Krankheit des Sohnes, sollte dieser bei der Abschiebung auf einem Krankenbett im Flugzeug transportiert werden. Da die Airline, die für Abschiebungen von DE nach Vietnam zuständig war, so etwas nicht anbieten konnte, wurde kurzerhand eine Ärztin mit der Betreuung auf dem Flug beauftragt.
    Der Familie wurde der jeweilige Zeitraum der Abschiebung genannt – 2 Wochen vorher, der genaue Termin. Am Abend vor der Abschiebung rief ein Pastor bei der Polizei an und verkündete, dass die Familie sich nun bei ihm im Kirchenasyl befinden würde. Die Polizei fuhr an Ort und Stelle, erklärte der Familie, dass dies inakzeptabel sei und nahm sie mit. Sie wurden wie geplant zum Flughafen und nach Vietnam zurück gebracht.
    Nun gab es einige Empörung seitens der Landtagsabgeordneten:
    War das wirklich richtig? Durfte die Polizei diese Familie aus den kirchlichen Räumen holen? Das dürfte man schließlich nicht, wenn es um sakrale Räume ginge! Aber war das ein sakraler Raum? Darin stand immerhin ein Computer – wer weiss, ob dort auch Gottesdienste abgehalten wurden!? Aber wenn jeder Ort, in dem schon einmal ein Gottesdienst abgehalten wurde ein sakraler Raum ist, wären ja sämtliche Wälder sakrale Räume… Eine Abgeordnete hatte außerdem Videomaterial gesehen und war außer sich, denn so ein Verhalten ginge gar nicht, wie die Polizei die armen Leute dort abgeholt hat. Eine andere hatte sich sogar die Passagierliste des Fluges geben lassen, um Zeugen zu befragen, ob denn auf dem Flug auch wirklich alles in Ordnung gewesen sei (wie die Amtsärztin dies schriftlich bestätigte!!!)! Irgendwann kam sogar die Frage auf, wer denn überhaupt beschlossen hätte, diese Familie abzuschieben – die Antwort kam prompt: „Das waren Sie, meine verehrten Damen und Herren! Dies wurde hier im Landtag beschlossen.“
    Am Ende wurde noch diskutiert, ob man die Familie nicht doch lieber auf Staatskosten wieder zurück nach Deutschland holen sollte…
    Wie – um alles in der Welt – soll man da noch ruhig bleiben und diese „Abgeordneten“ ernst nehmen? Wie soll man dabei nicht ausfällig werden? Unsere Besuchszeit war in dem Moment um – zum Glück vermutlich… Hätte damals irgendetwas zum Werfen gehabt, hätte ich mich vermutlich nicht mehr zurückhalten können…

    Ich bin durchaus dafür, dass Ausländer hier ihr ruhiges und verdientes Leben führen können und kenne viele, die eine Bereicherung für die Gesellschaft sind. Aber manche sind es eben auch nicht und wenn sie es sich auf unterschiedlichste Art verscherzt haben, sollten sie auch die Konsequenzen tragen. Und eine dieser ist die Ausweisung in das Herkunftsland.

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