Eintracht-Jugend definiert Leistungsbereich neu

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Das Logo vom SV Eintracht Trier 05 e.V. vor dem Hintergrund eines Sportplatzes.
SV Eintracht Trier 05 e.V.

TRIER. Ab dieser Spielzeit werden die Jungtalente der Eintracht noch intensiver betreut. Das Trainerteam der ersten Mannschaft wird von der U19 bis zur U16 zusätzliche Trainingseinheiten einbauen, um die Durchlässigkeit weiter zu steigern und die Trainingsqualität erhöhen. Auch in den jüngeren Altersklassen gibt es neue Trainingselemente.

„Solch ein Engagement findet man in dieser Leistungsklasse nicht“, berichtet Arno Kömen, Jugendkoordinator von Eintracht Trier, stolz. Denn die ohnehin schon erfolgreiche Jugendarbeit der Eintracht wird um weitere wichtige Bausteine erweitert. „Wir haben den Leistungsbereich neu definiert: Dieser reicht nun von der U19 bis zur U16“, beschreibt Kömen weiter. Konkret bedeutet dies, dass den Jugendlichen dadurch eine noch intensivere Betreuung zu gute kommt.

Fest zur Jugendförderung sollen in Zukunft zahlreiche Trainingseinheiten mit den Trainern der ersten Mannschaft gehören. So wird Torwart-Trainer Michael Weirich die Torhüter der U19, U17 und U16 gezielt schulen. Knut Budzisch, der bislang als Torwart-Trainer alle Jugendbereiche abdeckte, wird die jüngeren Jahrgänge unter seine Fittiche nehmen, wodurch das Individualtraining in diesem Bereich insgesamt tiefer ausgerichtet wird. Co-Trainer Rudi Thömmes wird mit den Toptalenten zusätzliche Taktikschulungen abhalten, um die Spielideen der ersten Mannschaft bereits im Jugendleistungsbereich zu implementieren.

„Dadurch möchten wir die ohnehin schon hohe Durchlässigkeit zwischen dem Senioren- und dem Jugendbereich optimieren. Damit schaffen wir eine vielversprechende Basis dafür, dass die Talente den Sprung in die Regionalliga schaffen können“, freut sich SVE-Vorstandsmitglied Roman Gottschalk über die neuen Strukturen. Peter Rubeck, der die sportliche Gesamtverantwortung für den Jugend-Leistungsbereich übernimmt, kann so seine Expertise in die Trainingseinheiten einfließen lassen. Er hebt die Vorteile hervor: „In der Vergangenheit hatten wir immer wieder A-Jugendliche im Training mit dabei, die naturgemäß noch Probleme hatten. Durch das zusätzliche Training wird der Übergang in Zukunft erleichtert.“

„Doch das waren noch nicht alle Neuerungen“, fügt Arno Kömen hinzu, der auch für die jüngeren Altersklassen Innovationen bereithält. „Von der U10 bis zur U12 bieten wir mit dem Kooperationspartner des renommierten Sportdienstleisters Tanner Speed, die schon bei der ersten Mannschaft im Trainingslager zu Gast waren, Laufschulungen an. Dabei wird besonderen Wert auf die Koordinationssteuerung gelegt. In jungen Jahren möchten wird den Kindern ein zusätzliches Lerntraining zur Spielentwicklung vermitteln.“

Mit der erhöhten Anzahl der Trainingstage und Einheiten kann Eintracht Trier sein Ausbildungskonzept weiter verfeinern und ist damit in der Region klarer Vorreiter. Die Eigengewächse Christoph Anton, Robin Garnier und Michael Dingels, die sich erfolgreich in der Regionalliga etablieren konnten, sollen erst der Anfang gewesen sein.

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