Leben im Vicus der Treverer – Trier zur Zeit der Kelten

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Spielstadt in den Kaiserthermen zum Thema "Kelten". Eifrig wird in der Toepferei gearbeitet.

Bildquelle: Friedemann Vetter

TRIER. In diesem Sommer können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren in die Zeit
der Kelten im ersten Jahrhundert vor Christus eintauchen. Der Stamm, der damals hier lebte, war der Stamm der Treverer. In dem kleinen Vicus, so nennt man eine Siedlung der Kelten, treffen die Kinder auf keltische Handwerker und können sich von ihnen in das jeweilige Handwerk einführen
lassen.

Als Lehrlinge beispielsweise beim Druiden, bei der Korbflechterin, beim Lederer, Bäcker, der Spinnerin oder Weberin können die Kinder so manches über das Leben und den Alltag der Kelten erfahre und sich zugleich ein kleines Zubrot für ihre Dienste verdienen, mit dem sie in
der Siedlung produzierte Waren erwerben können.

Neben der Arbeit und dem Alltag erfahren die Kinder aber auch einiges über das gesellschaftliche und politische Leben der Treverer. So kommt vielleicht auch mal ein weit gereister Händler mit orientalischer Ware, oder Beratungen mit dem Nachbarstamm werden nötig, um sich gegen
Bedrohungen durch die Germanen oder die Römer zu wappnen.

Die Historische Spielstadt ist auf der Palaestra der Kaiserthermen aufgebaut. Sie ist vom 8. bis zum 26. August jeweils montags bis freitags von 10 bis ca. 16 Uhr geöffnet.

Veranstalter ist die mobile spielaktion e.V. in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege der Stadt Trier und der Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer des Landes Rheinland-Pfalz.

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