Ku(h)riose Flucht nach 4 Wochen mit Happy End!

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Bildquelle: PIXABAY

Kaiserslautern. Das Katz-und-Maus-Spiel der Anfang Juli ausgebüxten Kuh von Kaiserslautern ist beendet – das Tier wurde am frühen Dienstagmorgen auf einem Betriebsgelände am Opelkreisel eingefangen.

Die Kuh konnte gegen 3 Uhr vom Werksschutz der Firma Opel auf den Überwachungskameras gesichtet werden. Sie befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Firmengelände im Bereich der Bahngleise.

Nach dem Eintreffen der hinzu gerufenen Werksfeuerwehr flüchtete sie zunächst wieder, konnte aber ohne größeren Stress und ohne Verletzungen in ein mit Bauzäunen abgesperrtes Areal in der Größe von etwa 60 Quadratmetern getrieben werden.

Nachdem sie am Morgen betäubt war, erfolgte zunächst der Transport zum Eigentümer im Landkreis. Im Laufe des Tages wird sie zu einem Gnadenhof im nördlichen Rheinland-Pfalz gebracht, wo sie dauerhaft verbleiben soll.

Das Tier hatte sich Anfang Juli im Bereich eines Schlachtbetriebes in der Pariser Straße aus dem Staub gemacht (lokalo.de berichtete) und war immer mal wieder kurz aufgetaucht. Zwischenzeitlich hatte eine Tierschutzorganisation eine „Fangprämie“ ausgesetzt und angekündigt das Rindvieh auf einem Gnadenhof unterzubringen.

Das wiederum hatte selbst ernannte Tierfänger auf den Plan gerufen, die als vermeintliche Einbrecher einen Polizeieinsatz verursacht haben.

Über mehrere Wochen gelang es nicht, die Kuh wieder einzufangen. In der letzen Woche hatten Autofahrer das Tier entdeckt und eine Polizeistreife gerufen. Doch die sah nur noch das Hinterteil, als das Tier in einen Wald flüchtete – ironischerweise direkt an einer McDonalds-Filiale vorbei. „Die dortige Fahndung blieb erfolglos“, meldete die dpa.



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Die Odysee der Kuh schien Ende zu nehmen. Vor drei Wochen hatte die Polizei sogar mit einem Hubschrauber nach der Kuh gesucht, die nämlich mit ihrem Fluchtweg über Bahngleise für eine kurzzeitige Unterbrechung des Regionalverkehrs gesorgt hatte.

Ende der letzten Woche hatte ein professioneller Tierfänger die Suche nach der Kuh erfolglos abgebrochen.

Jetzt ist die Jagd und die Flucht endlich beendet – und die Kuh kann weiterleben.



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