KPMG am Hahn – Schlecht beraten, ordentlich abkassiert

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HAHN. Die Beratungsgesellschaft KPMG hat am Flughafen Hahn mit SYT zwar keinen Verkauf abschließen können, dafür aber trotzdem richtig Geld bekommen. Insgesamt 861.000 Euro soll die Gesellschaft für die Verhandlungen erhalten haben. Aufgrund eines mutmaßlich gefälschten Bankbeleges, waren die Verhandlungen gescheitert

Wie der SWR berichtet, habe KPMG etwa 453.000 Euro an Beratungskosten für die Transaktion und 408.000 Euro für die Rechtsberatung erhalten.

Wie Innenstaatssekretär Stich betont, prüft das Land nun ob es einen Teil des Geldes zurückbekommen kann.

2 KOMMENTARE

  1. Ob der Fehler bei KPMG oder dem Land selbst liegt lässt sich erst beurteilen, wenn KPMG ihre Sicht der Dinge erklären darf. Das hat gerade das Land untersagt. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Gründe für den Maulkorb zu überlegen. Insofern lässt Ihre Überschrift journalistische Sorgfalt vermissen.
    Das der Verkauf bisher gescheitert ist, sollten Sie nicht unüberlegt der Beratungsgesellschaft zuschieben. Wenn man weltweit sucht und am Ende nur drei (mehr oder weniger dubiose) Bieter mit Bezug nach China übrig bleiben müsste eigentlich jedem klar werden, dass es keine wirtschaftlich tragfähige Lösung für den Hahn geben kann. Sonst hätten sich seriöse Anbieter dafür gefunden. Die Landesregierung muss den harten und unangenehmen Schritt gehen (wie andere Länder auch für Kiel, Lübeck, Zweibrücken, Altenburg etc.) ihren Bürgern zu erklären, dass man über EUR 200 Mio. in ein Projekt gesteckt hat, das nie wirtschaftlich betrieben werden kann.

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